Broadcom startet mit kräftigem Rückenwind in das Handelsjahr 2026. Während oft primär Chiphersteller wie Nvidia im medialen Rampenlicht stehen, füllen sich bei diesem Halbleiter-Schwergewicht die Auftragsbücher in rekordverdächtigem Tempo. Neue Analystenschätzungen und ein massiver Backlog im Bereich der KI-Netzwerklösungen deuten darauf hin, dass die Wachstumsgeschichte eine neue Stufe erreicht.
Prognosen steigen deutlich
Haupttreiber für die positive Stimmung zum Jahresauftakt sind signifikant angehobene Gewinnerwartungen. Analystenhäuser, darunter Zacks, haben ihre Prognosen für die kommenden Geschäftsjahre (bis 2028) merklich nach oben korrigiert. Fundiert wird dieser Optimismus durch harte Fakten: Broadcom beendete das Geschäftsjahr 2025 mit einem Auftragsbestand für AI-Switches von über 10 Milliarden US-Dollar. Besonders die rekordhohen Buchungen für den Hochleistungs-Switch „Tomahawk 6“ signalisieren, dass die Infrastruktur für die nächste Generation von Rechenzentren massiv ausgebaut wird.
Die Aktie spiegelt dieses Vertrauen wider und notiert mit einem Schlusskurs von 347,62 USD am Freitag in unmittelbarer Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch. Investoren preisen hierbei eine anhaltende Beschleunigung in den Sparten für kundenspezifische Chips (Custom Silicon) und Netzwerklösungen ein.
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Schlüsselrolle im KI-Wettstreit
Ein Blick auf die Gesamtzahlen verdeutlicht die Dimension der Nachfrage: Der gesamte AI-bezogene Auftragsbestand liegt Berichten zufolge bei gigantischen 73 Milliarden US-Dollar. Dies verschafft dem Unternehmen eine enorme Planungssicherheit für die nächsten 18 Monate. Das Management rechnet damit, dass sich der AI-Umsatz im laufenden Quartal auf rund 8,2 Milliarden US-Dollar verdoppeln wird. Neben den Chips selbst rücken zunehmend optische Verbindungen und PCI-Express-Switches in den Fokus, die für die Skalierung von KI-Clustern bei den großen Cloud-Anbietern unverzichtbar sind.
Strategisch hebt sich Broadcom dabei deutlich von der Konkurrenz ab. Während Nvidia den Markt für Standard-GPUs dominiert, führt Broadcom im Bereich der maßgeschneiderten ASICs. Neben der etablierten Partnerschaft mit Google für deren TPU-Racks sorgen Berichte über potenzielle Großaufträge von Anthropic und OpenAI für Fantasie. Diese Entwicklung unterstreicht Broadcoms Position als essenzieller Partner für Tech-Giganten, die ihre Abhängigkeit von Standard-Hardware reduzieren wollen.
Ausblick: Operative Umsetzung entscheidend
Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird nun die operative Umsetzung der Chip-Produktion in der zweiten Jahreshälfte 2026 sein. Anleger blicken gespannt auf den nächsten Quartalsbericht im März, der zeigen muss, ob sich die prognostizierte Verdopplung des AI-Umsatzes realisiert und die ehrgeizigen Analystenziele gerechtfertigt sind.
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