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Broadcom Aktie: Neuer Top-Pick 2026

Broadcom profitiert als KI-Infrastrukturpartner und wird von Analysten zum Favoriten für 2026 erklärt. Hohe Wachstumsziele rechtfertigen die sportliche Bewertung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Mizuho hebt Kursziel auf 480 US-Dollar an
  • KI-Chips und VMware-Integration als Umsatztreiber
  • Aktie notiert deutlich über historischem KGV-Durchschnitt
  • Nächster Quartalsbericht am 26. Februar 2026

Broadcom hat zum Wochenausklang Stärke gezeigt und den S&P 500 mit auf neue Rekorde gezogen. Auslöser war ein optimistischer Analystenkommentar, der den Halbleiter-Riesen zum Top-Favoriten für das laufende Jahr kürte. Während die Bewertung mittlerweile sportlich erscheint, setzen Experten voll auf die ungebrochene Dynamik im KI-Geschäft.

Mizuho sieht weiteres Potenzial

Für den jüngsten Kursschub sorgte Mizuho-Analyst Vijay Rakesh. Er hob im Rahmen einer Sektor-Analyse das Kursziel für Broadcom von 450 auf 480 US-Dollar an und stufte das Papier als einen seiner „Top Picks“ für das Jahr 2026 ein. Rakesh begründete diesen Schritt mit weiterhin attraktiven Bewertungen im Chip-Sektor, was bei Anlegern gut ankam: Die Aktie legte am Freitag um 3,76 Prozent auf knapp 345 US-Dollar zu.

Diese Einschätzung deckt sich mit der breiten Marktmeinung. Rund 96 Prozent der Analysten raten derzeit zum Kauf oder zur Übergewichtung der Aktie, wobei das mittlere Kursziel bei 460 US-Dollar liegt.

KI-Fokus verdrängt Makro-Sorgen

Im Zentrum der Investment-Story steht einmal mehr das Thema Künstliche Intelligenz. Broadcom hat sich mit seinen maßgeschneiderten KI-Beschleunigern und Netzwerkchips als kritischer Partner für Hyperscaler etabliert, die ihre Rechenzentren massiv ausbauen. Diese klare Positionierung ließ Anleger am Freitag sogar über einen schwächer als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht hinwegsehen.

Laut Marktbeobachtern findet derzeit eine zunehmende Selektion statt. Investoren suchen gezielt nach Unternehmen, die ihre Infrastruktur bereits erfolgreich monetarisieren („Winners and Losers“), statt pauschal in das Thema zu investieren. Broadcoms Kursgewinne trugen maßgeblich dazu bei, dass auch der Halbleiter-Index PHLX ein neues Rekordhoch erreichte.

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Bewertung und Wachstumsaussichten

Der Optimismus hat jedoch seinen Preis. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von fast 70 handelt die Aktie mittlerweile deutlich über ihrem historischen Fünf-Jahres-Durchschnitt von gut 40. Rechtfertigen lässt sich dieser Bewertungsaufschlag nur durch extremes Wachstum.

Analysten prognostizieren für das Fiskaljahr 2026 einen Umsatzsprung von rund 50 Prozent sowie einen Anstieg des Gewinns je Aktie um 60 Prozent. Treiber sind hierbei nicht nur die KI-Chips, sondern auch die erfolgreiche Integration von VMware, die das Software-Segment stützt.

Ausblick auf die Quartalszahlen

Ob das Unternehmen diese hohen Erwartungen erfüllen kann, wird sich am 26. Februar 2026 zeigen. Dann legt Broadcom die Zahlen für das erste Quartal vor. Das Management hatte zuletzt einen Umsatz von 19,1 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt, was einem Wachstum von 28 Prozent entspräche. Besonders im Fokus steht dabei das KI-Halbleitergeschäft: Hier soll sich der Umsatz auf 8,2 Milliarden US-Dollar verdoppeln.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.