Broadcom steuert auf einen historischen Monat zu. Die Aktie hat seit Anfang April rund 23 Prozent zugelegt und nähert sich dem Allzeithoch vom Dezember 2025 auf wenige Prozent. Jetzt steht die Hauptversammlung bevor — und die Zahlen, die das Management den Aktionären präsentiert, sind bemerkenswert.
Drei KI-Deals treiben den Kurs
Der Kursanstieg hat einen klaren Auslöser: Broadcom hat im April gleich drei bedeutende KI-Partnerschaften bekannt gegeben — mit Google, Meta und dem KI-Startup Anthropic. Die Vereinbarungen umfassen Chip-Designs und Netzwerkinfrastruktur für große Rechenzentren. Das Auftragspolster des Unternehmens liegt mittlerweile bei 110 Milliarden Dollar. Kein Wunder, dass Wall Street reagiert.
Von 54 Analysten, die Broadcom bei FactSet abdecken, empfehlen 51 die Aktie zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 465 Dollar — rund 17 Prozent über dem aktuellen Niveau. BofA-Analyst Vivek Arya hob seinen Ausblick für den Halbleitersektor an und nannte Broadcom als einen der Haupttreiber hinter dem revidierten Wachstum von 25 Prozent für den Nicht-Speicher-Chipmarkt 2026.
Rekordgeschäft, Boardwechsel, Aktionärsabstimmung
Die Hauptversammlung am 20. April gibt Aktionären Einblick in ein starkes Geschäftsjahr 2025. Der Umsatz erreichte mit 63,9 Milliarden Dollar einen Rekordwert. Der freie Cashflow lag bei 26,9 Milliarden Dollar. Besonders das KI-Halbleitergeschäft wuchs um 65 Prozent auf 20,2 Milliarden Dollar.
Auf der Tagesordnung stehen die Wahl von acht Direktoren, die Bestätigung von PricewaterhouseCoopers als Wirtschaftsprüfer sowie die Billigung der Vorstandsvergütung. Außerdem verlässt Eddy W. Hartenstein nach zehn Jahren den Aufsichtsrat — acht davon als Lead Independent Director. Er scheidet altersbedingt aus, gemäß den Corporate-Governance-Richtlinien des Unternehmens.
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Wachstum mit Klumpenrisiko
Für das laufende zweite Quartal erwartet das Management einen Umsatz von rund 22 Milliarden Dollar — ein Plus von fast 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Wachstumsstory ist intakt.
Ein Risiko bleibt dennoch sichtbar. Google, Meta und Anthropic treiben den Großteil des KI-Umsatzes. Ändern einzelne dieser Kunden ihre Investitionspläne, spürt Broadcom das direkt. Die Konzentration auf wenige Großkunden ist die Kehrseite des starken Auftragsbestands.
Die Quartalszahlen für das zweite Geschäftsquartal werden zeigen, ob das Management seine ambitionierte Prognose einlöst — und ob die Aktie den letzten Schritt zum Allzeithoch schafft.
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