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Broadcom Aktie: Goldman Sachs überzeugt

Goldman Sachs nimmt Broadcom auf seine Favoritenliste, da Analysten trotz Kursrückgangs eine Unterbewertung und starkes KI-Wachstum sehen. Der Auftragsbestand bietet Planungssicherheit.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Goldman Sachs setzt Broadcom auf Conviction List
  • Analysten sehen signifikantes Aufholpotenzial
  • KI-Umsatz soll sich im Quartal verdoppeln
  • Auftragsbestand von 73 Milliarden US-Dollar

Broadcom hat an der Börse zuletzt Federn gelassen und notiert rund 12 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Doch ausgerechnet in dieser Korrekturphase sendet die Investmentbank Goldman Sachs ein starkes Vertrauenssignal und setzt den Halbleiter-Riesen auf ihre „US Conviction List“. Angesichts des massiven Auftragsbestands und der Dominanz bei KI-Chips stellt sich die Frage: Übertreibt der Markt die kurzfristigen Risiken?

Analysten sehen Unterbewertung

Das wichtigste Signal für Anleger zum Jahresstart ist die Aufnahme in die Favoritenliste von Goldman Sachs am 5. Januar. Dieser Schritt gilt an der Wall Street als besonderer Vertrauensbeweis in die kurzfristige Umsetzungskraft und die langfristige Strategie des Konzerns. Unterstützt wird dieser Optimismus durch Jefferies-Analyst Blayne Curtis, der seine Kaufempfehlung bestätigte.

Fundamental betrachtet deutet vieles auf eine Diskrepanz zwischen Preis und Wert hin. Modelle zur Bestimmung des fairen Werts (Fair Value) beziffern diesen auf gut 403 US-Dollar, was beim aktuellen Kurs von 343,61 US-Dollar ein signifikantes Aufholpotenzial impliziert. Zwar wirkt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von über 70 auf den ersten Blick ambitioniert, doch Investoren preisen hier das erwartete explosive Wachstum im KI-Sektor ein.

Der „Silicon Supercycle“ als Treiber

Jenseits der Analystenkommentare treibt vor allem der technologische Wandel die Fantasie. Die großen Hyperscaler wie Google, Amazon und Meta vollziehen einen strategischen Schwenk hin zu maßgeschneiderten KI-Chips (ASICs), um ihre Abhängigkeit von Standard-Komponenten zu verringern. Broadcom profitiert als führender Designpartner direkt von diesem Trend.

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Berichten zufolge gehen neue Projekte wie Googles TPU v7p und AWS Trainium3 in die breite Anwendung, wobei Broadcoms Technologie eine zentrale Rolle spielt. Die operativen Zahlen untermauern diese Entwicklung: Der KI-Umsatz sprang im letzten Quartal um 74 Prozent auf 6,5 Milliarden US-Dollar an. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 wird eine Verdopplung auf 8,2 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Zudem bietet der Auftragsbestand von 73 Milliarden US-Dollar eine hohe Planungssicherheit bis weit in das Jahr 2026 hinein.

Gemischte Signale beim Insider-Handel

Trotz der starken fundamentalen Aussichten gibt es Aspekte, die zur Vorsicht mahnen. Während institutionelle Investoren zuletzt ihre Positionen ausbauten, veräußerte CEO Hock E. Tan im Dezember Aktienpakete. Auch wenn solche Transaktionen oft Teil regulärer Vergütungspläne sind, behalten Marktbeobachter die Insider-Aktivitäten genau im Auge. Technisch gesehen hat sich die Aktie nach dem jüngsten Rücksetzer etwas abgekühlt, wobei der 12-Monats-Trend mit einem Plus von fast 51 Prozent weiterhin beeindruckend stark ist.

Der Blick richtet sich nun auf die für Anfang März erwarteten Quartalszahlen. Analysten rechnen für das gesamte Geschäftsjahr 2026 mit einem Umsatzsprung auf fast 96 Milliarden US-Dollar. Mit dem Rückenwind durch Goldman Sachs und der ungebrochenen Nachfrage nach Rechenleistung bleibt Broadcom zu Jahresbeginn 2026 einer der zentralen Werte im Technologiesektor.

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