106 Prozent Wachstum bei KI-Halbleitern in einem einzigen Quartal — Broadcom hat die Erwartungen zuletzt deutlich übertroffen. Analysten sehen das Unternehmen auf dem Weg zu einer Marktkapitalisierung von drei Billionen Dollar. Aktuell liegt sie bei rund 1,4 Billionen.
KI-Chips als Wachstumsmotor
Im ersten Geschäftsquartal 2026 erzielte Broadcom mit KI-Halbleitern einen Umsatz von 8,4 Milliarden Dollar — mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Für das zweite Quartal erwartet das Management bereits 10,7 Milliarden Dollar aus diesem Segment. Treiber ist die beschleunigte Auslieferung maßgeschneiderter KI-Beschleuniger (XPUs) an Hyperscaler, die ihre Infrastruktur inzwischen in großem Maßstab ausrollen.
UBS hat seine Schätzung für den KI-Chip-Umsatz im Geschäftsjahr 2027 daraufhin von 106 auf über 130 Milliarden Dollar angehoben. Der Markt für KI-Infrastruktur befindet sich offensichtlich nicht mehr in der Testphase.
Stabile Basis, aggressive Kapitalrückführung
Neben dem Halbleitergeschäft liefert die VMware-Integration einen wachsenden Beitrag: Das Softwaresegment stabilisiert die Margen und dämpft die zyklischen Schwankungen, die das Chipgeschäft traditionell begleiten. Der Gewinn nach GAAP lag im ersten Quartal bei 7,35 Milliarden Dollar.
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Den freien Cashflow von 8,01 Milliarden Dollar — 41 Prozent des Quartalsumsatzes — setzt Broadcom konsequent für Aktionärsrückflüsse ein. Der Vorstand hat ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 10 Milliarden Dollar bis Ende 2026 genehmigt. Hinzu kommt eine Quartalsdividende von 0,65 Dollar je Aktie, die am 31. März 2026 ausgezahlt wird.
Projektion: 155 Milliarden Dollar Umsatz in 2027
Der Marktkonsens rechnet für das Gesamtjahr 2026 mit einem Umsatz von rund 104,7 Milliarden Dollar. Für 2027 liegen die Projektionen bereits bei 155,6 Milliarden. Broadcom hält bei Ethernet-Protokollen für KI-Cluster einen Marktanteil von über 80 Prozent — ein struktureller Vorteil, der das Unternehmen von klassischen Chipherstellern abhebt.
Die Aktie notiert aktuell rund 26 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom Dezember 2025. Gemessen an den Wachstumsprognosen könnte das für geduldige Anleger eine interessante Ausgangslage darstellen — sofern die Umsatzziele der nächsten Quartale tatsächlich erreicht werden.
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