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Broadcom Aktie: Aufstrebende Pfade

Trotz Kursverlusten nach Intel-News deutet ein Power-Inflow-Signal auf institutionelle Käufe bei Broadcom hin. Neue Nasdaq-Optionen und robuste KI-Prognosen stützen die Perspektive.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue kurzlaufende Optionen an der Nasdaq ab heute
  • Power-Inflow-Signal zeigt starkes Kaufinteresse
  • KI-Umsatzprognose für Q1 2026 verdoppelt sich
  • Rechtsstreit mit Fidelity Investments beigelegt

Die Broadcom-Aktie geriet zuletzt unter Druck, belastet durch die schwachen Nachrichten des Konkurrenten Intel. Doch der Schein trügt: Während der Kurs am Freitag nachgab, deuten technische Indikatoren auf massives Kaufinteresse im Hintergrund hin. Gleichzeitig eröffnen sich ab heute neue Handelsmöglichkeiten an der Nasdaq, die die Dynamik der Aktie weiter beeinflussen könnten.

Neue Optionen an der Nasdaq

Für aktive Händler ändert sich ab dem heutigen Montag das Spielfeld. Die Nasdaq führt neue kurzlaufende Optionen für Broadcom ein, die jeweils montags und mittwochs verfallen. Damit gehört der Halbleiterkonzern zu einer ausgewählten Gruppe von „Qualifying Securities“. Diese Erweiterung, die ab dem 26. Januar 2026 greift, bietet Marktteilnehmern deutlich flexiblere Instrumente, um Positionen kurzfristig abzusichern oder spezifisch auf die Volatilität zu Beginn und zur Mitte der Woche zu reagieren.

Intels Schatten und das „Power Inflow“-Signal

Der vergangene Handelstag endete für Broadcom mit einem Minus von 1,5 Prozent, nachdem die Papiere im Tagesverlauf zeitweise sogar 3,5 Prozent verloren hatten. Auslöser war der Quartalsbericht von Intel. Dessen Warnung vor anhaltend hohen Ausgaben für künstliche Intelligenz drückte kurzzeitig auf die Stimmung im gesamten Sektor.

Interessanterweise löste dieser Kursrückgang jedoch ein sogenanntes „Power Inflow“-Signal aus. Dies deutet darauf hin, dass institutionelle Investoren und Privatanleger die günstigeren Einstiegskurse aktiv genutzt haben, statt in Panik zu verfallen. Der Markt differenziert hier offenbar zwischen den spezifischen Problemen von Intel und der Marktposition von Broadcom.

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KI-Wachstum bleibt intakt

Ungeachtet der kurzfristigen Marktstimmung bleiben die fundamentalen Aussichten im KI-Segment extrem robust. Das Management prognostiziert für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatz mit KI-Halbleitern von 8,2 Milliarden US-Dollar – eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr. Untermauert wird diese Zuversicht durch einen massiven Auftragsbestand von über 73 Milliarden US-Dollar sowie ein erwartetes Wachstum von 100 Prozent bei kundenspezifischen KI-Chips.

Zusätzlich sorgt die Beilegung eines Rechtsstreits mit Fidelity Investments für Entlastung. Der Konflikt drehte sich um den Zugang zu wichtiger VMware-Software nach der Übernahme durch Broadcom im Jahr 2023. Die Einigung beseitigt einen potenziellen Störfaktor für die operative Entwicklung.

Mit einem Kursrückgang von rund 8,4 Prozent seit Jahresanfang hat die Aktie zuletzt korrigiert und notiert derzeit bei 318,29 US-Dollar. Die Kombination aus dem hohen Auftragsbestand im KI-Sektor und den neuen Handelsinstrumenten an der Nasdaq dürfte jedoch die Richtung für die kommenden Wochen bestimmen.

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