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Broadcom: $22 Milliarden Q2-Umsatz erwartet

Broadcom erreicht kurzzeitig eine Marktkapitalisierung von zwei Billionen Dollar, angetrieben durch langfristige KI-Partnerschaften und starke Umsatzprognosen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Marktwert überschreitet kurzzeitig 2 Billionen Dollar
  • KI-Partnerschaften mit Google und Meta bis 2029
  • Umsatzprognose für Q2 bei 22 Milliarden Dollar
  • Aktienrückkaufprogramm über 10 Milliarden Dollar

Broadcom hat kurzzeitig die Marktkapitalisierung von zwei Billionen Dollar überschritten. Treiber ist die wachsende Rolle des Unternehmens beim Aufbau globaler KI-Infrastruktur. Die Aktie notiert aktuell bei 344 Euro — rund 16 Prozent über dem Jahresanfangsniveau, aber noch knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von Ende April.

KI-Partnerschaften sichern Umsatzsichtbarkeit

Das Fundament des Kursanstiegs sind langfristige Verträge mit den größten Cloud-Anbietern der Welt. Mit Google Cloud läuft eine Kooperation zur Entwicklung maßgeschneiderter Tensor-Prozessoren bis 2031. Parallel dazu entwickelt Broadcom gemeinsam mit Meta Platforms der nächsten Generation KI-Beschleuniger-Chips — das Abkommen gilt bis 2029.

CEO Hock Tan spricht von beispielloser Nachfrage. Das Custom-Chip-Geschäft hat sich im ersten Fiskalquartal 2026 im Jahresvergleich verdoppelt. Kein Wunder, dass Investoren die Aktie neu bewertet haben.

Starke Prognose für das zweite Quartal

Für das laufende Quartal erwartet Broadcom einen Umsatz von rund 22 Milliarden Dollar — ein Plus von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein auf KI-Produkte entfallen davon voraussichtlich 10,7 Milliarden Dollar.

Im ersten Fiskalquartal war der KI-Halbleiterumsatz bereits um 106 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar gestiegen. Die bereinigte EBITDA-Marge soll bei rund 68 Prozent des Umsatzes stabil bleiben. Das Board hat außerdem ein Aktienrückkaufprogramm über 10 Milliarden Dollar bis Ende 2026 genehmigt.

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Bewertung und Risiken

Wall Street bleibt konstruktiv, obwohl das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei rund 82 liegt. Citigroup und JPMorgan haben ihre Kursziele in die Spanne von 475 bis 500 Dollar angehoben — gestützt auf anhaltende Nachfrage nach KI-Infrastruktur und die erfolgreiche Integration von VMware.

Die Umstellung von VMware auf ein reines Abonnementmodell stabilisiert die Softwareerlöse. Einige Marktbeobachter weisen allerdings darauf hin, dass mittelgroße Unternehmen wegen steigender Kosten weiterhin Alternativen prüfen.

Ausblick auf den Quartalsbericht

Der offizielle Q2-Bericht steht als nächster Katalysator an. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 2,40 Dollar. Ferner beobachtet der Markt den Fortschritt beim 2-Nanometer-Beschleuniger-Chip sowie bei 102,4-Tbps-Switches für die nächste Generation von KI-Rechenzentren. Die Quartalsdividende beträgt 0,65 Dollar je Aktie; der nächste Ex-Dividenden-Tag ist der 22. Juni 2026.

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