Ein US-Richter hat ein Strafverfahren gegen British American Tobacco wegen angeblicher Verstöße gegen Nordkorea-Sanktionen abgewiesen. Die Entscheidung fiel am Montag und dürfte den Tabakkonzern juristisch entlasten – zumindest in diesem Fall.
Die Vorwürfe hatten das Unternehmen seit längerem belastet. Nun zeigt sich: Das Verfahren hielt einer rechtlichen Prüfung nicht stand. Ein wichtiger Etappensieg für BAT, der an den Märkten nicht unbemerkt blieb.
Dividende und Rückkauf laufen weiter
Parallel dazu schüttet BAT weiter Geld an die Aktionäre aus. Am 7. Mai erhielten die Anteilseigner die nächste vierteljährliche Dividende in Höhe von 61,26 Pence je Aktie. Sie ist Teil einer Gesamtdividende von 245,04 Pence für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025. Die nächste Rate folgt planmäßig im August.
Zudem setzt der Konzern sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm fort – mit Tranchen zwischen April und Mai zu Kursen um die 4200 bis 4400 Pence. Die zurückgekauften Papiere werden eingezogen.
Aktie auf 52-Wochen-Hoch
Der Markt reagierte positiv: Am Vortag legte die Aktie um knapp sechs Prozent zu und schloss bei umgerechnet rund 54 Euro. Das ist ein neues 52-Wochen-Hoch. Gemessen am Vorjahreswert steht ein Plus von knapp 50 Prozent zu Buche.
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt mit etwa 13,3 unter dem Branchenschnitt. Die Dividendenrendite bewegt sich weiterhin zwischen 5,6 und 5,7 Prozent – für einkommensorientierte Anleger ein relevanter Wert. Analysten erwarten für das laufende Jahr einen Gewinn je Aktie von umgerechnet rund 3,60 Euro. Wann der nächste Dividendenabschnitt im August ausgezahlt wird, bleibt abzuwarten.
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