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Bristol-Myers Squibb Aktie: FDA-Durchbruch

Die US-Arzneimittelbehörde hat den Zulassungsantrag für das Krebsmittel Iberdomid zur vorrangigen Prüfung angenommen. Dies ist ein wichtiger Schritt für das Unternehmen, um Umsatzausfälle durch Patentabläufe zu kompensieren.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • FDA beschleunigt Prüfung für Myelom-Medikament Iberdomid
  • Potenzial als Nachfolger für patentgeschützte Blockbuster
  • Aktie zeigt positive Kursentwicklung seit Jahresbeginn
  • Management gibt Umsatz- und Gewinnprognose für 2026 vor

Bristol-Myers Squibb hat einen entscheidenden Schritt bei der Modernisierung seines Onkologie-Portfolios gemacht. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den Zulassungsantrag für Iberdomid zur Behandlung des Multiplen Myeloms zur vorrangigen Prüfung angenommen. Dieser Fortschritt ist für den Pharmariesen essenziell, um den bevorstehenden Patentverlust älterer Medikamente aufzufangen.

Hoffnungsträger für die Zeit nach Revlimid

Die Entscheidung der Behörde vom 17. Februar 2026, Iberdomid den Status einer „Priority Review“ zu verleihen, unterstreicht das Potenzial der Therapie. Diese Einstufung ist Medikamenten vorbehalten, die signifikante Verbesserungen bei der Behandlung schwerer Krankheiten versprechen. Das Ziel der FDA ist es, bis zum 17. August 2026 eine Entscheidung über die Marktzulassung zu treffen.

Sollte die Zulassung erfolgen, wäre Iberdomid der erste Vertreter der sogenannten CELMoD-Klasse. Diese neue Wirkstoffgruppe soll die Nachfolge der bisherigen Standardtherapien Revlimid und Pomalyst antreten, deren Patentschutz zunehmend bröckelt. Marktbeobachter werten diesen Meilenstein als zentrales Element für die Bewertung des Unternehmens in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts.

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Stabile Prognosen und positive Kursentwicklung

Hintergrund der Zulassungseinreichung sind Daten aus der Phase-3-Studie EXCALIBER-RRMM. In Kombination mit anderen Wirkstoffen zeigte Iberdomid bei Patienten mit rückfälligem oder refraktärem Multiplen Myelom statistisch signifikante Verbesserungen. Während neue Onkologie-Produkte wie Iberdomid künftig das Wachstum antreiben sollen, dient der Gerinnungshemmer Eliquis mit einem erwarteten Plus von 10 bis 15 Prozent im laufenden Jahr als stabile Umsatzbrücke.

Die Zuversicht der Anleger spiegelt sich in der Kursentwicklung wider, die Aktie legte seit Jahresbeginn um rund 11,7 Prozent zu. Mit einem aktuellen Kurs von 50,99 Euro notiert das Papier zwar leicht unter dem Niveau des Vortages, hält sich aber stabil über dem 50-Tage-Durchschnitt von 47,29 Euro.

Für das Gesamtjahr 2026 hat das Management bereits eine konkrete Richtung vorgegeben: Der Umsatz soll zwischen 46,0 und 47,5 Milliarden US-Dollar liegen, was einem bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) von 6,05 bis 6,35 US-Dollar entsprechen würde. Der Fokus der Investoren richtet sich nun auf den 17. August 2026, wenn die finale Entscheidung der FDA über die Markteinführung von Iberdomid erwartet wird.

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