Bridgewater Bancshares hat das vierte Quartal 2025 mit Ergebnissen abgeschlossen, die sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz über den Markterwartungen lagen. Während der Regionalbankensektor weiterhin mit dem veränderten Zinsumfeld kämpft, profitierte das Institut von einer spürbaren Ausweitung der Nettozinsmarge und einer gestärkten Basis an Kerneinlagen.
- Gewinn pro Aktie (EPS): 0,44 US-Dollar (erwartet: 0,42 US-Dollar)
- Umsatz: 38,84 Millionen US-Dollar
- Nettozinsmarge: Anstieg auf 2,75 %
- Zielsetzung: 3,00 % Zinsmarge bis Ende 2026 avisiert
Effizienzsprung durch sinkende Zinskosten
Die Verbesserung der Rentabilität ist maßgeblich auf eine Ausweitung der Nettozinsmarge um 12 Basispunkte auf 2,75 % zurückzuführen. Dieser Anstieg resultiert vor allem aus niedrigeren Einlagenkosten, nachdem die US-Notenbank Ende 2025 Zinsanpassungen vorgenommen hatte. Das Management zeigt sich für die kommenden Monate entsprechend zuversichtlich.
Das langfristige Ziel für die Nettozinsmarge wurde nach oben korrigiert: Das Unternehmen strebt nun bereits für Ende 2026 einen Wert von 3,00 % an. Ursprüngliche Prognosen hatten das Erreichen dieser Marke erst für Anfang 2027 vorgesehen. Diese Beschleunigung unterstreicht die verbesserte Effizienz in der Refinanzierung.
Optimierter Finanzierungsmix
Ein zentraler Faktor für die positive Entwicklung war das Wachstum der Kerneinlagen, die im vierten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 8,8 % zulegten. Besonders hervorzuheben ist der Zuwachs bei unverzinsten Einlagen um rund 100 Millionen US-Dollar. Durch diesen Zufluss konnte die Bank ihre Abhängigkeit von teureren, vermittelten Einlagen („Brokered Deposits“) reduzieren und die Finanzierungsstruktur kosteneffizienter gestalten.
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Insider nutzen Kursniveau für Verkäufe
Trotz der operativen Fortschritte und des positiven Trends der Aktie nach der Zahlenbekanntgabe meldeten Führungskräfte in dieser Woche mehrere Aktienverkäufe. Gestern veräußerte Direktor Jeffrey Shellberg 9.838 Anteile zu einem Durchschnittspreis von 18,89 US-Dollar. Bereits einen Tag zuvor trennte sich Direktor James S. Johnson von 4.712 Aktien zu rund 19,71 US-Dollar.
Auch Mary Jayne Crocker, Executive Vice President, verkaufte zu Beginn der Woche insgesamt 2.227 Aktien. Diese Transaktionen fallen in eine Phase, in der Analysten ihre Kursziele nach oben korrigieren. Piper Sandler erhöhte das Ziel für die Aktie auf 23,00 US-Dollar, während DA Davidson das Potenzial sogar bei 24,00 US-Dollar sieht.
Für das Geschäftsjahr 2026 fokussiert sich Bridgewater Bancshares weiterhin auf Kredite für bezahlbaren Wohnraum und das kommerzielle Beziehungsgeschäft. Das Kreditwachstum soll sich stabil im hohen einstelligen Prozentbereich bewegen und damit die Grundlage für das Erreichen der neuen Margenziele bilden.
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