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BP Aktie: Gasbohrungen vor Bangladesch geplant

Trotz Evakuierungen im Golf und Streik in Indiana legt BP-Aktie zu. Analysten sehen Schuldenabbau auf Kurs.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie steigt um 1,26 Prozent
  • Vorsorgliche Evakuierung von Plattformen
  • Arbeitskonflikt in Whiting-Raffinerie
  • UBS bestätigt Kaufempfehlung für BP

BP kämpft an mehreren Fronten. Tropenstürme im Golf von Mexiko treffen auf einen monatelangen Arbeitskampf in den USA. Die Aktie legte am Mittwoch dennoch um 1,26 Prozent auf 6,33 Euro zu.

Evakuierungen und Arbeitskampf

Im Golf von Mexiko evakuierte der Konzern vorsorglich Personal von den Plattformen Thunder Horse und Na Kika. Tropensturm Bertha nähert sich der Region. Das Unternehmen reagiert damit auf die Wetterrisiken für die Offshore-Anlagen. Parallel dazu verschärft sich der Konflikt in der Whiting-Raffinerie in Indiana.

Die Gewerkschaft USW fordert Investoren auf, Druck gegen die monatelange Aussperrung von 800 Arbeitern auszuüben. BP betont, dass die Produktion trotz des Streits stabil läuft. Die Anlage gilt als wichtigster Kraftstofflieferant für den US-Mittleren Westen.

Analysten setzen auf Entschuldung

Analysten bewerten die operative Lage positiv. Die Großbank UBS bestätigte ihr Kaufurteil mit einem Kursziel von 675 Pence. Die Experten sehen den Weg zum Schuldenabbau als gesichert an. Indes sucht das Management neues Wachstum in Asien.

BP hat offiziell Interesse an Gasbohrungen vor der Küste Bangladeschs angemeldet. Dies markiert eine strategische Rückkehr in die Region nach jahrelanger Abstinenz. Das Unternehmen kaufte bereits entsprechende Ausschreibungsunterlagen für die kommende Lizenzrunde.

Im August folgen die Quartalszahlen. Der Konzern erwartet einen Rückgang der Nettoverschuldung auf rund 22 Milliarden Dollar. Brent-Öl stützte die Bilanz zuletzt mit einem Durchschnittspreis von 103 Dollar pro Barrel.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.