Einige Mitglieder des BP-Verwaltungsrats sprechen sich Medienberichten zufolge angesichts des Drucks von Investoren für eine Aufspaltung des Unternehmens aus. Dem gestern veröffentlichten Bericht zufolge lehnt Vorstandschefin Meg O’Neill diese Idee jedoch ab. Ein BP-Sprecher wies den Bericht als kategorisch falsch zurück.
Bericht über unterschiedliche Positionen
Nach dem Medienbericht ist keine Entscheidung über eine Aufspaltung gefallen; auch habe der gesamte Verwaltungsrat das Thema nicht förmlich diskutiert. Die darin geschilderten Überlegungen betreffen demnach die Haltung einzelner Mitglieder und keinen bereits gefassten Beschluss des Gremiums.
Die BP-Aktie steigt heute um 2,7%. Ein Zusammenhang zwischen der Kursbewegung und dem Bericht ist damit nicht belegt.
BP hatte sich bereits am 22. Oktober zu Bedenken seiner Aktionäre hinsichtlich Unternehmensführung, Transparenz und des Austauschs mit Anteilseignern geäußert. Das Unternehmen erkannte diese Anliegen in seiner Mitteilung zu den Abstimmungsergebnissen der Hauptversammlung 2026 an.
Zwei Beschlussvorlagen erhielten jeweils 47,12% beziehungsweise 47,47% der abgegebenen Stimmen und wurden abgelehnt. Die Mitteilung bezog sich damit auf konkrete Abstimmungsergebnisse und die von Aktionären angesprochenen Fragen zur Führung des Unternehmens.
Vereinbarung mit Louisiana und Zahlenvorlage
Am 23. Oktober vereinbarte BP mit dem US-Bundesstaat Louisiana eine vorgezogene Einmalzahlung von rund 350 Millionen $. Sie ersetzt Zahlungen von insgesamt 373 Millionen $, die über die kommenden sieben Jahre fällig gewesen wären.
Zur Vereinbarung gehört außerdem die Beilegung der verbleibenden Klagen, die Gemeinden Louisianas im Zusammenhang mit der Küstenzone erhoben hatten. BP hat damit sowohl eine veränderte Zahlungsregelung als auch eine Einigung über diese noch offenen Klagen vereinbart.
Für den 30. Oktober 2026 ist die Veröffentlichung der BP-Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 vorgesehen.
Stand heute, 29. Oktober: BP – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in BP investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 29. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
