Boston Scientific setzt ein deutliches Zeichen an den Kapitalmarkt. Während der Aktienkurs im vergangenen Jahr spürbar unter Druck stand, signalisiert das Management durch eine massive Aufstockung des Aktienrückkaufprogramms Vertrauen in die eigene Finanzkraft. Die Botschaft ist klar: Das Unternehmen hält die aktuelle Bewertung für nicht angemessen und will den Shareholder Value steigern.
Milliardenschweres Rückkaufprogramm beschlossen
Der Verwaltungsrat hat das bestehende Rückkaufprogramm um 4,0 Milliarden US-Dollar erweitert. Damit stehen nun insgesamt 5,0 Milliarden US-Dollar zur Verfügung, um eigene Anteile am Markt zu erwerben. Dieser Schritt folgt auf ein operativ erfolgreiches Geschäftsjahr 2025. Der Umsatz kletterte im vergangenen Jahr um fast 20 Prozent auf über 20 Milliarden US-Dollar, während das bereinigte Ergebnis je Aktie mit 0,80 US-Dollar im vierten Quartal die Erwartungen übertraf.
Verantwortlich für die positive operative Entwicklung war vor allem das zweistellige Wachstum in den verschiedenen Medizintechnik-Sparten. Dass das Management gerade jetzt die Rückkäufe forciert, dürfte kein Zufall sein. Das Papier notiert nach einem Rückgang von rund 20 Prozent seit Jahresbeginn derzeit mit 64,20 Euro nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief.
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Fokus auf strategische Expansion
Reicht dieser milliardenschwere Rückkauf aus, um die Skepsis der Anleger dauerhaft zu vertreiben? Boston Scientific verlässt sich nicht allein auf Finanzmanipulationen, sondern treibt die organische und anorganische Expansion voran. Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert das Unternehmen ein Umsatzwachstum von bis zu 11,5 Prozent. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden zuletzt die Übernahme von Nalu Medical abgeschlossen sowie Vereinbarungen zum Kauf von Valencia Technologies und Penumbra getroffen.
Diese Zukäufe sollen das Portfolio in wachstumsstarken Bereichen wie der Kardiologie und Neuromodulation stärken. Die strategische Ausrichtung wird in Kürze erneut im Fokus stehen: Am Dienstag, den 3. März 2026, nimmt das Unternehmen an einer wichtigen Healthcare-Konferenz teil. Marktbeobachter erwarten dort weitere Details zur Integration der neuen Akquisitionen und zur langfristigen Margenentwicklung.
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