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Symbolbild, KI-generiert

Bombardier Aktie: 78 Millionen für Singapur-Expansion

Bombardier investiert 78 Millionen Dollar in Singapur, liefert eine zweite Challenger 650 an die ADAC-Tochter und präsentiert ein exklusives Kabinendesign von Elie Saab.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • 78 Mio. Dollar für neuen Standort
  • Zweite Challenger 650 für ADAC
  • Elie Saab entwirft Global 8000 Kabine
  • Fokus auf Service und Luxusmargen

Bombardier schaltet einen Gang höher. Der kanadische Flugzeugbauer investiert massiv in Singapur und baut sein Geschäft mit Spezialmaschinen aus. Das Ziel ist klar: Höhere Margen durch Service und Luxus.

Großprojekt in Singapur

Bombardier verdoppelt seine Präsenz am Seletar Aerospace Park. Rund 78 Millionen US-Dollar fließen in einen neuen Standort mit rund 23.000 Quadratmetern Fläche. Der Bau beginnt in der zweiten Jahreshälfte 2026.

Ab 2028 sollen dort Wartungen und Kabinenumbauten stattfinden. Mehr als 200 neue Fachkräfte verstärken dann das Team vor Ort. Bisher arbeiten dort 300 Angestellte. Die Kooperation mit dem Forschungszentrum A*STAR soll zudem KI-Lösungen in die Werkstätten bringen.

Medizinflieger für Deutschland

Die Verteidigungssparte meldet parallel dazu einen Erfolg. Die ADAC-Tochter Aero-Dienst hat eine zweite Challenger 650 bestellt. Die Maschine dient künftig als fliegende Intensivstation für weltweite Rückholflüge.

Vier Krankentragen finden in dem Jet Platz. Bombardier festigt damit seine Rolle auf dem deutschen Markt. Hier arbeitet der Konzern bereits mit über 150 lokalen Zulieferern zusammen.

Haute Couture über den Wolken

Für das zahlungskräftige Privatklientel setzt Bombardier auf Exklusivität. In Monaco präsentierte das Unternehmen ein neues Kabinendesign für das Flaggschiff Global 8000. Entworfen hat es das Modehaus Elie Saab.

Diese Ausstattung ist ab sofort als offizielle Option für Kunden verfügbar. Bombardier will sich so im Wettbewerb der Ultra-Langstreckenjets abheben. Das Modell flog zuletzt in Rekordzeit von Montreal nach Nizza.

Die Strategie zielt auf das lukrative Aftermarket-Geschäft ab. Bis 2028 erwartet das Management deutliche Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis.

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