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Boeing Aktie: Aufwind vor Zahlen

Boeing erzielt erstmals seit 2018 mehr Flugzeugaufträge als Airbus. Die finanzielle Erholung mit positivem Cashflow und die anstehenden Quartalszahlen stehen im Mittelpunkt der Analystenbewertungen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Erstmals seit 2018 mehr Bestellungen als Airbus
  • Ziel für 2026 ist positiver freier Cashflow
  • Großteil der Analysten empfiehlt Kauf der Aktie
  • Quartalszahlen und FAA-Richtlinie als nächste Tests

Boeing hat die Orderbücher für 2025 geschlossen – und kann erstmals seit 2018 wieder mehr Bestellungen als Airbus vorweisen. Mit 1.175 Flugzeugaufträgen liegt der US-Konzern vor dem europäischen Rivalen, der rund 1.000 Orders verbuchen konnte. Unterstützt wurde dieser Erfolg durch massive Hilfe der US-Regierung: Amerikanische Unternehmen sicherten sich 2025 ausländische Verträge im Wert von 244 Milliarden Dollar – Boeing war der Hauptnutznießer dieser Export-Offensive.

Die Cashflow-Wende als Lackmustest

Doch die Orderzahlen sind nur die eine Seite der Medaille. Entscheidend für die Bewertung ist die finanzielle Stabilität. Nach einem Cashburn von rund 2 Milliarden Dollar in 2025 peilt Finanzchef Jay Malave für 2026 einen positiven freien Cashflow im niedrigen einstelligen Milliardenbereich an. Diese Liquiditätswende wird von Analysten genau beobachtet – 81 Prozent von 31 Experten bewerten die Aktie mit „Kaufen“.

Trotz des positiven Momentums ziehen sich einzelne institutionelle Investoren zurück. Resona Asset Management reduzierte seine Position im dritten Quartal um 4,9 Prozent, das Teacher Retirement System of Texas verkaufte 11,8 Prozent seiner Anteile. Der Kurs ließ sich davon bislang nicht beirren.

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Airbus bleibt gefährlich

Der Wettbewerb schläft nicht. Ende Dezember 2025 sicherte sich Airbus einen Großauftrag aus China: 30 Maschinen der A320neo-Familie für China Aircraft Leasing Group Holdings. Der asiatische Markt bleibt hart umkämpft – und Boeing muss beweisen, dass der Ordererfolg 2025 kein Einmaleffekt war.

Am Dienstag, 27. Januar 2026, folgen die Quartalszahlen für Q4. Erwartet wird weiterhin ein Verlust je Aktie, doch die Auslieferungsprognose für 2026 und die Bestätigung der Cashflow-Ziele dürften den Ton der Marktreaktion bestimmen. Zusätzliche Unsicherheit bringt eine für den 26. Januar angekündigte FAA-Richtlinie zu Lufttüchtigkeitsanweisungen – sollten kostspielige Inspektionen oder Modifikationen folgen, könnte das kurzfristig belasten.

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