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Boeing Aktie: Aufsteigende Sterne!

Die Investmentbank Jefferies erhöht das Kursziel für Boeing auf 290 US-Dollar, während institutionelle Investoren ihre Positionen deutlich ausbauen. Die Quartalszahlen Ende Januar stehen im Fokus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursziel von Jefferies auf 290 Dollar angehoben
  • Institutionelle Anleger stocken Bestände massiv auf
  • Solide operative Zahlen im vierten Quartal
  • Quartalsergebnis am 27. Januar erwartet

Der Flugzeugbauer sendet kurz vor den kommenden Quartalszahlen deutliche Lebenszeichen. Während die Investmentbank Jefferies ihr Kursziel nach oben schraubt, zeigen neue Daten massive Zukäufe durch institutionelle Großanleger. Die Stimmung an der Wall Street scheint sich aufzuhellen.

Jefferies sieht Potenzial bis 290 Dollar

Analystin Sheila Kahyaoglu von Jefferies bekräftigte heute ihre Kaufempfehlung und hob das Kursziel von 275 auf 290 US-Dollar an. Als treibenden Faktor identifizierte sie die soliden Bestell- und Auslieferungszahlen des vierten Quartals sowie den positiven Start ins Jahr 2026.

Mit dieser Einschätzung positioniert sich die Expertin deutlich über dem Marktdurchschnitt. Der Konsens der Analysten verortet den fairen Wert der Aktie derzeit mehrheitlich im Bereich zwischen 239 und 252 Dollar. Jefferies traut dem Titel somit weitaus mehr Aufwärtsmomentum zu als die breite Masse der Marktbeobachter.

Großanleger bauen Positionen aus

Parallel zur positiven Analysteneinschätzung offenbaren aktuelle Pflichtmitteilungen eine auffällige Akkumulation durch Finanzinstitute. Besonders Allstate Corp sticht hervor: Der Versicherer erhöhte seinen Anteil massiv um mehr als 2.000 Prozent. Auch Vermögensverwalter wie Sequoia Financial Advisors und Xcel Wealth Management stockten ihre Bestände signifikant auf. Diese Transaktionen deuten darauf hin, dass professionelle Investoren trotz der jüngsten Volatilität auf eine Stabilisierung des Kurses setzen.

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Operative Fortschritte und Risiken

Auch im Tagesgeschäft verzeichnet der Konzern Erfolge. Die NASA bereitet derzeit die von Boeing gebaute Rakete für die wichtige Artemis-II-Mission vor, während die Rüstungssparte neue Milliardenaufträge für B-52-Modernisierungen und Apache-Helikopter sichern konnte.

Dennoch bleiben Risiken bestehen. Trotz vorläufiger Einigungen in Verfahren um die 737 MAX belasten weiterhin juristische Auseinandersetzungen das Unternehmen. Neue Untersuchungen hinsichtlich möglicher Pflichtverletzungen des Managements erinnern Anleger daran, dass die rechtliche Aufarbeitung noch nicht abgeschlossen ist.

Entscheidend wird nun der 27. Januar 2026. An diesem Tag legt der Konzern seine Zahlen für das vierte Quartal vor. Neben den reinen Ertragsdaten dürfte vor allem der Integrationsfortschritt der kürzlich übernommenen Spirit AeroSystems im Fokus stehen.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.