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BNP Paribas Aktie: Massives Aufwärtspotenzial entdeckt

UBS hebt Rating und Kursziel für BNP Paribas deutlich an und sieht die Aktie aufgrund starker Gewinnprognosen und einer attraktiven Dividendenrendite als unterbewertet.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Ratingerhöhung von Neutral auf Buy durch UBS
  • Neues Kursziel von 103 Euro bedeutet 26 Prozent Potenzial
  • Starke Gewinn- und Renditeprognosen bis 2028
  • Aktie notiert deutlich unter Branchendurchschnitt

Die Schweizer Großbank UBS hat am 7. Januar 2026 ihre Einschätzung für die französische Bank deutlich nach oben geschraubt. Das Rating wurde von „Neutral“ auf „Buy“ angehoben, während das Kursziel von 77,40 Euro auf satte 103 Euro kletterte. Die Aktie reagierte prompt und legte am Vormittag um 2,5 Prozent zu.

Analyst Jason Napier sieht den Titel massiv unterbewertet. Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von nur 6,5 für das Geschäftsjahr 2027 liegt die Bewertung satte 32 Prozent unter dem europäischen Branchendurchschnitt. In absoluten Zahlen entspricht diese Diskrepanz einer Bewertungslücke von 43 Milliarden Euro gegenüber dem Sektor – und sogar 29 Milliarden Euro unter der Bewertung der Société Générale.

Warum dieser extreme Abschlag?

Investoren haben zuletzt die schneller wachsenden spanischen und griechischen Banken bevorzugt oder setzten auf Société Générale wegen deren aktionärsfreundlicher Kapitalrückführung. Doch diese Präferenzen könnten die fundamentale Stärke des Instituts übersehen haben.

Die UBS-Prognosen zeichnen ein beeindruckendes Bild: Der Gewinn je Aktie soll zwischen 2025 und 2028 um gewaltige 50 Prozent zulegen. Konkret bedeutet das einen Anstieg von 9,54 Euro im Jahr 2024 auf 12,62 Euro in 2027 und schließlich 14,48 Euro in 2028. Parallel dazu erwartet UBS eine Verbesserung der Eigenkapitalrendite um rund 300 Basispunkte auf etwa 13 Prozent bis 2028.

Restrukturierung zeigt Wirkung

Hinter diesen optimistischen Zahlen stecken umfassende Umstrukturierungsmaßnahmen in mehreren Geschäftsbereichen – darunter Frankreich, Belgien, Italien, das Privatkundengeschäft und Polen. Hinzu kommen strategische Zukäufe wie AXA Investment Managers und das deutsche Vermögensverwaltungsgeschäft von HSBC.

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Die Kapitalbasis entwickelt sich ebenfalls positiv. Die harte Kernkapitalquote (CET1) soll von 14,3 Prozent in 2024 auf 15 Prozent in 2027 und 15,3 Prozent in 2028 steigen. Unterstützt wird dies durch Veräußerungen in Marokko sowie Transaktionen mit Ageas und Polska, die zusätzliche Basispunkte brachten. Ein weiterer Pluspunkt: Die regulatorischen Belastungen haben sich deutlich verringert, während das Management ein niedriges Wachstum der risikogewichteten Aktiva anstrebt.

Attraktive Dividendenrendite lockt

Beim Kurs von 81,87 Euro am 5. Januar 2026 liegt die Aktie bei gerade einmal 0,8-fachen des materiellen Buchwerts. Die Nettodividendenrendite soll nach UBS-Berechnungen bei 7,7 Prozent in 2027 liegen und auf 8,9 Prozent in 2028 ansteigen – Werte, die in Zeiten niedriger Zinsen hochattraktiv erscheinen.

Das neue Kursziel von 103 Euro basiert auf erhöhten Gewinnprognosen und einem fairen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8,2 – das immer noch 15 Prozent unter dem aktuellen Sektordurchschnitt liegt. UBS hat die Aktie zudem in ihr Portfolio der europäischen Top-Empfehlungen aufgenommen. Vom aktuellen Niveau aus bietet sich damit ein Aufwärtspotenzial von rund 26 Prozent.

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