BMW liefert heute im Pre-Close Conference Call erste Einblicke in das Geschäftsjahr 2025 – und die Erwartungen sind klar: Wie robust war das Jahr wirklich, trotz spürbarer Schwäche in China? Gleichzeitig setzt der Konzern mit einem langfristigen Milliardenvertrag für Hybrid-Getriebe ein Signal für seine Antriebsstrategie.
Auch personell ist die Richtung abgesteckt: Im Mai übernimmt ein neuer CEO. Für Anleger verdichten sich damit mehrere Puzzleteile zu einem Bild – mit Chancen, aber auch offenen Baustellen.
Pre-Close heute: Darauf schauen Anleger
Der Termin heute (5. Februar) ist kein Zahlenfeuerwerk, aber ein Stimmungsbarometer. BMW gibt traditionell vor der offiziellen Bilanzvorlage einen Ausblick darauf, wie das abgelaufene Jahr gelaufen ist und welche Themen das Management prägen.
Das Timing ist dabei spannend, weil die nächste große Station nicht weit ist: Am 12. März folgt die Annual Conference mit den finalen Geschäftszahlen 2025.
Wichtige Fakten auf einen Blick:
– Aktueller Kurs: 88,02 € (heute: -0,02%)
– 30 Tage: -6,18% | YTD: -8,24% | 12 Monate: +15,03%
– Nächster Termin: Annual Conference am 12. März 2026
– CEO-Wechsel: 14. Mai 2026 (Milan Nedeljkovic übernimmt)
Milliardenvertrag mit ZF – Fokus auf Hybride
Parallel sorgt ein Deal in der Lieferkette für Aufmerksamkeit: BMW hat mit ZF Friedrichshafen einen langfristigen Liefer- und Entwicklungsvertrag für 8-Gang-Automatgetriebe („8HP“) geschlossen. Laut ZF hat die Vereinbarung ein Volumen von mehreren Milliarden Euro und läuft bis in die späten 2030er-Jahre.
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Die Botschaft dahinter ist klar: Das Getriebe soll für künftige Hybridmodelle weiterentwickelt werden. BMW bleibt damit bei seiner Doppelstrategie aus vollelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden. ZF zufolge profitieren von dem Auftrag Werke in Saarbrücken, South Carolina und Shanghai.
Absatz 2025: Wachstum – aber China bremst
Operativ zeigte 2025 ein gemischtes Bild. Unterm Strich blieb der Absatz stabil, regional gingen die Scheren jedoch auseinander:
- Gesamtabsatz: 2.463.715 Fahrzeuge (+0,5%)
- Vollelektrisch: 442.072 Einheiten (+3,6%)
- Europa: +7,3%
- USA: +5,0%
- China: -12,5%
Zusätzlich meldete BMW für 2025 642.087 elektrifizierte Fahrzeuge (inkl. Hybride), ein Plus von 8,3%. Die EU-CO₂-Flottenziele für 2025 habe der Konzern eingehalten; in Europa lag der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge bei rund einem Viertel der Verkäufe.
Und was bedeutet das konkret? Das Wachstum in Europa und den USA stützt die Story, während China als Bremsklotz sichtbar bleibt – genau diese Balance dürfte im heutigen Call eine zentrale Rolle spielen.
Zum Chartbild passt das zumindest grob: Mit 88,02 € notiert die Aktie leicht unter dem 50-Tage-Durchschnitt (91,59 €), aber über dem 200-Tage-Durchschnitt (85,21 €). Der RSI von 36,7 deutet dabei auf ein eher schwaches kurzfristiges Momentum hin.
Zum Schluss kommt noch ein weiterer Baustein hinzu: Der laufende Aktienrückkauf. Zwischen 26. Januar und 1. Februar erwarb BMW 250.157 eigene Stammaktien über Xetra. Der nächste konkrete Kurstreiber-Termin ist damit gesetzt: Am 12. März 2026 liefert BMW die finalen Zahlen für 2025 – und am 6. Mai folgt der Bericht zum ersten Quartal 2026.
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