BMW läutet die heiße Phase für den neuen i3 ein. Im Stammwerk München läuft seit wenigen Tagen die Vorserie der „Neuen Klasse“ – jener Elektro-Plattform, mit der die Münchner ab Herbst 2026 Tesla und BYD Paroli bieten wollen. Parallel sichert sich der Konzern mit zwei strategischen Partnerschaften ab: PreZero soll Altauto-Recycling auf ein neues Level heben, ZF liefert Getriebe im Milliardenwert bis in die späten 2030er-Jahre.
Die wichtigsten Entwicklungen:
- Vorserie des BMW i3 im Werk München angelaufen
- Recycling-Kooperation mit PreZero (Schwarz Gruppe) unterzeichnet
- Milliardenvertrag mit ZF Friedrichshafen verlängert
- Aktienrückkauf läuft mit 250.157 zurückerworbenen Aktien weiter
Neue Klasse nimmt Form an
Am 4. Februar begannen die ersten Vorserienfahrzeuge des i3 durch die modernisierten Produktionshallen zu rollen. Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und Montage arbeiten unter Realbedingungen – digital vernetzt und mit neuer Fertigungstechnologie. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in den kommenden Monaten die Serienproduktion optimieren, bevor ab der zweiten Jahreshälfte 2026 die Auslieferung beginnt.
Die Vorserie markiert einen entscheidenden Schritt: BMW muss beweisen, dass die „Neue Klasse“ nicht nur auf Präsentationsfolien funktioniert, sondern auch in der komplexen Serienfertigung. Der i3 wird zum Lackmustest für die Elektro-Strategie des Münchner Konzerns.
Zwei strategische Partnerschaften
Nur einen Tag später folgte die Nachricht zur Recycling-Kooperation mit PreZero, einem Unternehmen der Schwarz Gruppe. Ziel: geschlossene Materialkreisläufe und weniger Abhängigkeit von Rohstoffimporten. BMW bringt fast 30 Jahre Erfahrung aus dem eigenen Recyclingzentrum ein, PreZero steuert Know-how zu europäischen Stoffströmen und Batterie-Recycling bei. Erste Ergebnisse sollen in einigen Monaten vorliegen.
Parallel sicherte sich BMW die Getriebe-Versorgung langfristig ab. Der Vertrag mit ZF Friedrichshafen umfasst mehrere Milliarden Euro und läuft bis in die späten 2030er-Jahre – für ZF der größte Einzelauftrag der Division E seit 2019. Die Botschaft: Trotz Elektro-Fokus setzt BMW weiterhin auf Hybridtechnik und klassische Antriebsstränge.
Aktienrückkauf geht weiter
Ende Januar kaufte BMW binnen einer Woche 250.157 eigene Stammaktien über Xetra zurück – Teil der zweiten Tranche des 2025/2027-Programms mit einem Volumen von bis zu 625 Millionen Euro. Das Programm läuft bis August 2026.
Jahreskonferenz rückt in den Fokus
Am 12. März folgt die Jahreskonferenz, bei der BMW die Geschäftszahlen für 2025 vorlegen wird. Die Hauptversammlung am 13. Mai entscheidet über die Dividende, ausgezahlt wird am 19. Mai. Der Quartalsbericht für Q1 2026 erscheint bereits am 6. Mai – kurz vor der Hauptversammlung.
Mit dem i3-Serienstart und den jüngsten Partnerschaften nimmt BMW konkret Kurs auf die nächste Phase der Elektrifizierung. Die Jahreskonferenz dürfte zeigen, wie viel Spielraum der Konzern finanziell hat, um diesen Wandel zu stemmen.
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