Auf der Straße demonstriert BMW eindrucksvolle Stärke. An der Börse herrscht hingegen Panik. Der neue iX3 Long Wheelbase schafft über 800 Kilometer ohne Ladestopp. Das ist ein technologischer Meilenstein für die künftige „Neue Klasse“. Am Aktienmarkt verpufft diese Nachricht völlig.
Der Autobauer schickte das Modell unter anspruchsvollen Bedingungen auf die Strecke. Das Ergebnis belegt die hohe Effizienz der neuen Elektroantriebe. Ende 2025 startet die Serienproduktion dieser Fahrzeuggeneration. BMW will damit die Reichweitenangst der Kunden beenden. Parallel dazu forschen die Münchner an Wasserstoff-Antrieben für saubere Transportlösungen.
Freier Fall auf dem Parkett
Die Realität an der Börse sieht düster aus. Der Aktienkurs schloss am Mittwoch bei 67,64 Euro. Damit notiert das Papier nur wenige Cent über dem tiefsten Stand seit einem Jahr. Dieser liegt bei 67,36 Euro. Seit Januar verlor das Unternehmen fast 30 Prozent seines Börsenwertes.
Ein technischer Indikator sendet ein klares Signal. Der Relative Strength Index fiel auf einen Wert von 23,5. Die Aktie gilt damit als stark überverkauft. Kein Wunder. Der Abstand zum wichtigen 200-Tage-Durchschnitt wuchs auf rund 20 Prozent an.
Die Lücke zwischen Technik und Kurs
BMW liefert bei der Elektromobilität greifbare Ergebnisse. Das Vertrauen der Investoren kehrt trotzdem nicht zurück. Die hohen Investitionen in den Konzernumbau belasten offenbar die Stimmung der Aktionäre. Fällt der Kurs nun unter das aktuelle Jahrestief, droht ein weiterer Ausverkauf.
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