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Symbolbild, KI-generiert

BMW Aktie: Berenberg dreht auf Kauf

Berenberg stuft BMW auf Kaufen hoch und setzt das Kursziel herauf. Chinaschwäche bleibt Belastung, der Kapitalmarkttag wird zum Prüfstein.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Berenberg wechselt BMW auf Kaufen
  • Kursziel steigt auf 75 Euro
  • China belastet weiterhin den Autobauer
  • Stellantis verliert Berenbergs Kaufvotum

Ein Analystenwechsel kann Kurse bewegen — an diesem Mittwoch trifft es BMW positiv und Stellantis negativ. Berenberg-Analyst Romain Gourvil tauscht seine Kaufempfehlung zwischen den beiden Autobauern und schickt die BMW-Aktie vorbörslich um 1,7 Prozent nach oben, während Stellantis um 1,2 Prozent nachgibt.

Konkret hebt Berenberg BMW von „Hold“ auf „Buy“ und erhöht das Kursziel von 69 auf 75 Euro. Der Hintergrund: Die China-Schwäche, die im Juni zu einer Gewinnwarnung geführt hatte, bleibt zwar ein strukturelles Problem. Gourvil sieht die Erwartungen an das Unternehmen aber inzwischen auf solidem Boden — gerade rechtzeitig vor dem anstehenden Kapitalmarkttag.

China bleibt Belastung, Substanz überzeugt

Der Analyst betont, BMW sei nach wie vor fundamental stark und habe den Höhepunkt der Investitionen bereits hinter sich. Das ist bemerkenswert, denn die Aktie hat in diesem Jahr rund 35 Prozent verloren und notiert bei etwa 61 Euro — tiefer als vor zehn Jahren. Der Kurseinbruch geht vor allem auf schrumpfende Verkäufe in China zurück, während in Europa der neue iX3 gefragt ist.

Mit dieser Einschätzung steht BMW nicht allein da. Neben den Münchnern erhält nur Volkswagen von Berenberg ein positives Votum, gestützt auf operative Fortschritte im Kerngeschäft und eine aus Sicht des Analysten unterschätzte China-Lokalisierungsstrategie. Mercedes-Benz, Renault und Porsche AG bleiben dagegen bei „Hold“.

Stellantis trifft es deutlich härter: Berenberg strich die Kaufempfehlung komplett und verweist auf schwache operative Hebel beim Absatzvolumen — ein Umstand, der laut Gourvil berechtigte Fragen zur Margenentwicklung aufwirft.

Der Kapitalmarkttag dürfte nun zum Prüfstein werden. Zeigt sich dort, dass BMW die China-Schwäche in den Griff bekommt, könnte das der Aktie nach dem Kursverlust des Jahres zusätzlichen Auftrieb geben.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.