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B&M Aktie: 15 Prozent Sprung auf 2,33 Euro

Der britische Discounter übertrifft die Gewinnerwartungen und belohnt Aktionäre trotz Dividendenkürzung mit einem deutlichen Kursplus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie steigt fast 15 Prozent
  • Gewinn übertrifft Analystenprognosen
  • Dividende um 36 Prozent gekürzt
  • Sanierungsprogramm zeigt erste Erfolge

B&M schüttelt die Skepsis der Märkte ab. Trotz schwieriger Bedingungen im Einzelhandel lieferte der britische Discounter Zahlen, die über den Erwartungen lagen. Die Reaktion an der Börse fiel entsprechend deutlich aus.

Die Aktie kletterte am Mittwoch um fast 15 Prozent auf 2,33 Euro. Damit nähert sich das Papier seinem 52-Wochen-Hoch von 2,40 Euro an. Das Erleichterungssignal folgt auf Monate der Unsicherheit.

Ergebnisse schlagen Prognosen

Der bereinigte Vorsteuergewinn für das Geschäftsjahr 2026 lag bei 284 Millionen Pfund. Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 274 Millionen Pfund gerechnet. Das bereinigte EBITDA erreichte 459 Millionen Pfund.

Der Gesamtumsatz stieg moderat um 3,6 Prozent auf 5,78 Milliarden Pfund. Parallel dazu sank die Nettoverschuldung im Berichtszeitraum um 16 Prozent. Das Management erkauft sich diese Stabilität allerdings mit einem Einschnitt für die Aktionäre.

Die Dividende sinkt um 36 Prozent auf 9,6 Pence. Das Unternehmen priorisiert den Schuldenabbau und notwendige Investitionen.

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Sanierungskurs zeigt Wirkung

CEO Tjeerd Jegen setzt auf das Programm „Back to B&M Basics“. Erste Erfolge zeigen sich im britischen Kerngeschäft. Dort stabilisierten sich die flächenbereinigten Umsätze im vierten Quartal mit einem Plus von 0,1 Prozent.

Zuvor waren die Erlöse auf vergleichbarer Fläche noch rückläufig. Die Konzernführung will die Margen mittelfristig wieder in den zweistelligen Bereich heben. Die operative Stabilität scheint trotz gestiegener Lohnkosten vorerst gesichert.

Geopolitische Spannungen im Nahen Osten könnten die Fracht- und Energiekosten weiter in die Höhe treiben. B&M deklariert das laufende Geschäftsjahr deshalb als Investitionsjahr. Der Umbau der Marktposition genießt nun Vorrang vor hohen Ausschüttungen.

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