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Bloom Energy: Insiders verkaufen $44 Millionen

Bloom Energy verzeichnet Kursrallye nach Oracle-Auftrag, während Insider Aktien verkaufen. Hohe Erwartungen an die anstehenden Quartalszahlen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Massiver Oracle-Auftrag treibt Aktie
  • Insider verkaufen Aktien im Wert von 44 Mio. Dollar
  • Analysten heben Kursziele deutlich an
  • Quartalszahlen am Dienstag nach Börsenschluss

Bloom Energy erlebt derzeit eine beispiellose Rallye an der Börse. Ein massiver Auftrag von Oracle treibt den Kurs. Analysten heben reihenweise ihre Kursziele an. Parallel dazu trennen sich Insider im großen Stil von ihren Aktien. Morgen präsentiert der Brennstoffzellen-Hersteller seine Quartalszahlen. Das Konfliktpotenzial ist enorm.

Oracle sichert sich Anteile

Mitte April verkündete Bloom Energy eine weitreichende Partnerschaft. Oracle plant den Kauf von Brennstoffzellen-Systemen mit einer Kapazität von bis zu 2,8 Gigawatt. Damit will der Softwarekonzern seine neuen Rechenzentren für Künstliche Intelligenz betreiben.

Der Deal geht weit über einen normalen Liefervertrag hinaus. Bloom Energy gewährt Oracle einen Optionsschein für gut 3,5 Millionen Aktien. Der Ausübungspreis liegt bei rund 113 US-Dollar. Die Folge: Oracle wandelt sich vom reinen Kunden zum strategischen Anteilseigner. Die Option läuft bis Oktober 2026.

Kursfeuerwerk trifft auf Insider-Verkäufe

Die Börse feiert diese Entwicklung. Seit Jahresbeginn schoss die Aktie um rund 175 Prozent nach oben. Aktuell notiert das Papier bei gut 231 US-Dollar. Auf Sicht von zwölf Monaten steht sogar ein Plus von über 1.200 Prozent an der Tafel.

Wall Street zieht nach. Jefferies hob das Kursziel kürzlich von 97 auf 187 US-Dollar an. Die Analysten erwarten deutlich höhere Umsätze durch den Oracle-Auftrag. Andere Banken sehen den fairen Wert im Schnitt bei etwa 240 US-Dollar.

Die Chefetage agiert derweil auffällig vorsichtig. In den vergangenen drei Monaten verkauften Insider eigene Aktien im Wert von etwa 44 Millionen US-Dollar. Käufe verzeichnete das Unternehmen in dieser Zeit keine. Allein der operative Chef Satish Chitoori stieß Mitte April 20.000 Papiere ab. Die Verkäufe erfolgten über vorab festgelegte Handelspläne.

Hohe Erwartungen an die Quartalszahlen

Trotz der vollen Auftragsbücher kämpft Bloom Energy mit der Profitabilität. Der Auftragsbestand kletterte um 65 Prozent auf rund 20 Milliarden US-Dollar. Die Gewinnmargen bleiben aber hauchdünn. Unter dem Strich schreibt das Unternehmen weiterhin rote Zahlen.

Das Management gibt sich für die Zukunft selbstbewusst. Für das Jahr 2026 peilt der Vorstand einen Umsatz von bis zu 3,3 Milliarden US-Dollar an. Das entspricht einem aggressiven Wachstum von fast 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Am morgigen Dienstag nach Börsenschluss legt Bloom Energy die Zahlen für das erste Quartal vor. Die Fallhöhe für die Aktie ist nach der jüngsten Kursrallye extrem hoch. Verfehlt das Unternehmen die eigenen Wachstumsziele, droht ein massiver Abverkauf.

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