Bloom Energy profitiert massiv vom Energiehunger der künstlichen Intelligenz. Unternehmenschef KR Sridhar stellte nun klar, dass der Konzern trotz des rasanten Wachstums kein neues Eigenkapital aufnehmen will. Diese Nachricht nimmt den Druck von den Aktionären, die eine Kapitalverwässerung befürchteten.
Unabhängigkeit vom Stromnetz
Datenzentren stoßen weltweit an die Grenzen der öffentlichen Stromnetze. Bloom Energy liefert mit seinen Brennstoffzellen auf Festoxid-Basis eine Lösung für die Stromerzeugung direkt vor Ort. Ein neuer Report des Unternehmens prognostiziert, dass dieser Trend bis zum Jahr 2030 massiv anhalten wird.
An der Börse lösten die Aussagen des Managements einen Kurssprung aus. Das Papier legte am Donnerstag um 7,02 Prozent auf 305 Euro zu. Damit rückt das Rekordhoch von 306,50 Euro wieder in unmittelbare Reichweite.
Starke Partner und Analystenlob
Ein wichtiger Meilenstein ist der Pakt mit dem Software-Riesen Oracle. Der Tech-Gigant nutzt die Technologie, um seine KI-Infrastruktur abzusichern. Parallel dazu hob die Großbank UBS ihr Kursziel an. Die Analysten verwiesen auf neue Vorteile durch die US-Energiebehörde FERC und den Trend zur Eigenversorgung.
Die langfristige Bilanz ist beispiellos. Innerhalb der letzten zwölf Monate verzeichnete der Titel ein Plus von 1.546 Prozent. Der aktuelle Kurs liegt zudem deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt von 226,24 Euro.
Die nächsten Impulse dürften von weiteren Großaufträgen aus der Tech-Branche kommen. Am 22. Juni markierte die Aktie ihren bisherigen Höchststand, der nun erneut auf dem Prüfstand steht.
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