Bloom Energy startet mit Rückenwind in das Börsenjahr 2026. Trotz einer jüngsten Korrektur setzen institutionelle Investoren verstärkt auf den Brennstoffzellen-Spezialisten. Im Fokus steht dabei der enorme Energiehunger von KI-Rechenzentren und ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, den das Unternehmen gegenüber anderen Energielösungen ausspielt.
Großinvestoren bauen Positionen aus
Zum Jahreswechsel zeigen regulatorische Dokumente ein klares Bild: Das „Smart Money“ positioniert sich. Moody Aldrich Partners erwarb im dritten Quartal eine neue Beteiligung von über 46.000 Aktien im Wert von knapp 4 Millionen US-Dollar. Dies reiht sich in einen breiteren Trend ein, denn mittlerweile halten institutionelle Anleger gut 77 Prozent der ausstehenden Anteile. Auch Finanzschwergewichte wie Norges Bank und Goldman Sachs haben ihr Engagement zuletzt erhöht.
Dieser Zufluss korreliert mit der starken operativen Entwicklung im vergangenen Jahr. Ein Umsatzsprung von über 57 Prozent im dritten Quartal auf 519,1 Millionen US-Dollar untermauerte die Rallye. Allerdings ist der Weg ins Jahr 2026 nicht frei von Stolpersteinen: Zuletzt sorgten Insider-Verkäufe in Höhe von rund 19 Millionen US-Dollar und Gewinnmitnahmen für Druck auf den Kurs, der das Jahr bei 86,89 US-Dollar beendete.
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Der entscheidende Zeitvorteil
Der Hauptgrund für den Optimismus der Profis liegt in der Geschwindigkeit. Während der Energiesektor nukleare Alternativen wie kleine modulare Reaktoren (SMRs) zwar als langfristige Lösung sieht, sind diese voraussichtlich erst ab 2027 oder 2028 verfügbar. Bloom Energy punktet hingegen mit sofortiger Verfügbarkeit: Die Festoxid-Brennstoffzellen können in unter 50 Tagen installiert werden.
Für Tech-Giganten, die ihre KI-Cluster schnell ans Netz bringen müssen, ist dies ein kritisches Argument, um Engpässe im öffentlichen Stromnetz zu umgehen. Analysten von Goldman Sachs schätzen, dass der Anteil von Rechenzentren am US-Strombedarf bis 2030 auf 8 Prozent steigen wird. Partnerschaften wie die 5-Milliarden-Dollar-Vereinbarung mit Brookfield Asset Management zielen genau darauf ab, diese „Grid Gap“ – die Lücke zwischen Nachfrage und Netzausbau – zu schließen.
Ambitionierte Wachstumsziele
Für das laufende Jahr hat sich das Management viel vorgenommen: Die Produktionskapazität soll bis Jahresende auf 2 Gigawatt verdoppelt werden. Analysten prognostizieren für das Geschäftsjahr 2026 einen Umsatzanstieg auf rund 2,5 Milliarden US-Dollar. Die zentrale Herausforderung wird nun sein, diese massive Expansion zu finanzieren, ohne den positiven Free Cashflow zu gefährden.
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