Bloom Energy hat sich in den letzten Monaten zu einem zentralen Akteur im KI-Boom entwickelt. Der Grund ist simpel: Künstliche Intelligenz benötigt massive Rechenleistung, und diese wiederum verschlingt Unmengen an Strom. Während Tech-Giganten händeringend nach zuverlässigen Energiequellen suchen, liefert Bloom Energy die Infrastruktur – und sichert sich dabei Verträge in Milliardenhöhe.
Strategische Partnerschaften als Kurstreiber
Der jüngste Optimismus am Markt fußt nicht auf bloßer Hoffnung, sondern auf konkreten Abschlüssen. Besonders ein Deal mit einer Tochtergesellschaft von American Electric Power (AEP) sorgt für Aufsehen: Anfang Januar wurde eine Option für eine 20-jährige Abnahmevereinbarung im Wert von rund 2,65 Milliarden US-Dollar gezogen. Bloom Energy liefert dabei Festoxid-Brennstoffzellen für ein Rechenzentrumsprojekt im US-Bundesstaat Wyoming.
Noch gewichtiger wiegt die Partnerschaft mit Brookfield Asset Management. Hier geht es um ein Volumen von bis zu 5,0 Milliarden US-Dollar für den Ausbau der Infrastruktur von KI-Rechenzentren. Diese Entwicklung hat die Aktie auf Sicht von zwölf Monaten um über 650 Prozent nach oben katapultiert, da Analysten durch die Aufträge von AEP und Quanta nun deutlich höhere Umsätze für das Jahr 2026 modellieren.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bloom Energy?
Unabhängigkeit vom Stromnetz
Hinter diesen Deals steht ein strukturelles Problem der Tech-Branche: Der rapide Ausbau von Rechenzentren überfordert vielerorts die öffentlichen Stromnetze. Die Nachfrage nach dezentralen Energielösungen („On-Site Power“) steigt daher rasant an. Die Technologie von Bloom Energy ermöglicht es Betreibern, ihren Strom direkt vor Ort zu erzeugen. Das bietet nicht nur Schutz vor Netzschwankungen, sondern auch Planungssicherheit bei den Kosten – ein entscheidender Faktor für den Betrieb energieintensiver KI-Anwendungen.
Zahlenvorlage im Februar
Ob sich die operative Dynamik nahtlos in den Bilanzen niederschlägt, wird der kommende Monat zeigen. Am 5. Februar 2026 veröffentlicht das Unternehmen nach Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025. In der anschließenden Telefonkonferenz dürften vor allem Details zur Umsetzung der neuen Großaufträge und deren Einfluss auf die Margen im Fokus stehen.
Bloom Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bloom Energy-Analyse vom 29. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Bloom Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bloom Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bloom Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
