Bloom Energy zählt zu den großen Gewinnern des KI-Booms, doch heute Abend nach Börsenschluss muss das Unternehmen liefern. Nach einer beeindruckenden Rallye stehen die Zahlen zum vierten Quartal 2025 an. Investoren stellen sich die Frage: Rechtfertigen die fundamentalen Daten den massiven Kursanstieg der letzten Monate, oder haben die Vorschusslorbeeren die Realität überholt?
Gemischte Erwartungen der Analysten
Der Markt rechnet mit einem zweischneidigen Ergebnisbericht. Auf der Umsatzseite stehen die Zeichen auf Wachstum: Der Konsens geht von Erlösen zwischen 646 und 647,6 Millionen US-Dollar aus. Dies würde einem Anstieg von rund 12,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entsprechen.
Weniger optimistisch sieht es beim Ertrag aus. Experten prognostizieren einen Rückgang des bereinigten Gewinns pro Aktie (EPS) auf 0,24 bis 0,25 US-Dollar. Im vierten Quartal des Vorjahres hatte Bloom Energy noch 0,43 US-Dollar pro Aktie ausgewiesen. Diese Diskrepanz zwischen Umsatzwachstum und Gewinnrückgang dürfte von den Anlegern genau analysiert werden.
KI-Infrastruktur als Kurstreiber
Verantwortlich für das enorme Interesse an der Aktie ist die Positionierung des Unternehmens als Energielieferant für Rechenzentren. Der Energiehunger der Künstlichen Intelligenz hat Bloom Energy strategisch wichtige Großaufträge beschert. Besonders die Partnerschaft mit Brookfield Asset Management vom Oktober 2025, die Investitionen von bis zu 5 Milliarden US-Dollar vorsieht, gilt als Meilenstein.
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Zusätzlich sorgte im Januar 2026 die Nachricht für Aufsehen, dass der Versorger American Electric Power (AEP) eine Option über 2,65 Milliarden US-Dollar für Brennstoffzellen gezogen hat. Diese Deals bilden das Fundament der aktuellen Bewertung, müssen nun aber operativ untermauert werden.
Nervosität vor den Zahlen
Die hohen Erwartungen spiegeln sich in der langfristigen Kursentwicklung wider: Auf Sicht von zwölf Monaten liegt die Aktie fast 490 Prozent im Plus. Kurz vor der Veröffentlichung dominiert jedoch Vorsicht das Handelsgeschehen. In den vergangenen sieben Tagen korrigierte der Titel um über 12 Prozent, was die Anspannung im Markt verdeutlicht.
Der entscheidende Faktor im heutigen „Earnings Call“ wird der Ausblick sein. Anleger erwarten konkrete Aussagen des Managements darüber, wie schnell sich die jüngsten Milliarden-Verträge in Umsatz und vor allem nachhaltige Profitabilität verwandeln lassen. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 wird maßgeblich darüber entscheiden, ob die Aktie ihren Aufwärtstrend wieder aufnehmen kann.
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