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Bloom Energy Aktie: Die Marktsituation

Jefferies hebt Kursziel für Bloom Energy deutlich an, bewertet die Aktie aber weiterhin als unterdurchschnittlich. Der hohe Auftragsbestand steht einer extremen Bewertung gegenüber.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Jefferies erhöht Kursziel, behält Underperform-Einstufung
  • Aktienkurs liegt deutlich über neuem Analystenziel
  • Großauftrag mit AEP treibt Wachstumserwartungen an
  • Quartalszahlen im Februar als nächster Prüfstein

Bloom Energy reitet auf einer massiven Erfolgswelle und verzeichnete auf Jahressicht ein Plus von über 550 Prozent. Doch inmitten der Euphorie um KI-Rechenzentren mahnt das Analysehaus Jefferies zur Vorsicht. Trotz einer deutlichen Anhebung des Kursziels sehen die Experten den fairen Wert der Aktie weit unter dem aktuellen Niveau.

Jefferies sieht Überbewertung

Analyst Dushyant Ailani von Jefferies hat sein Kursziel für den Brennstoffzellen-Spezialisten drastisch von 53 auf 92 US-Dollar angehoben. Der Grund für diesen Optimismus liegt in den Erwartungen für das Jahr 2026: Die Bank prognostiziert einen Umsatz von 2,9 Milliarden US-Dollar, was stolze 16 Prozent über dem Marktkonsens liegt. Dennoch bleibt die Einstufung auf „Underperform“.

Der Konflikt ist offensichtlich: Mit einem aktuellen Kurs von rund 140 US-Dollar handelt die Aktie weit über dem neuen Kursziel. Jefferies warnt, dass die Bewertung mittlerweile Dimensionen angenommen hat, die keinen Raum für Fehler lassen. Das prognostizierte Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt bei über 155, während der Branchendurchschnitt lediglich bei rund 19 notiert. Dies deutet auf eine extreme Erwartungshaltung des Marktes hin.

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Großauftrag als Treibstoff

Trotz der Warnrufe gibt es fundamentale Gründe für den jüngsten Höhenflug. Auslöser der Rally war eine Vereinbarung mit einer Tochtergesellschaft von American Electric Power (AEP) vom 8. Januar 2026. Der Deal umfasst Brennstoffzellen-Ausrüstung im Wert von rund 2,65 Milliarden US-Dollar. Analysten von Evercore ISI und RBC Capital bewerten dies als Bestätigung der Technologie und sehen darin den Beginn eines neuen Wachstumszyklus, insbesondere im Bereich der Rechenzentren.

Ein neuer Bericht von Bloom Energy untermauert diese These: Ein Drittel der Rechenzentrumsbetreiber plant, bis 2030 komplett unabhängig vom öffentlichen Stromnetz zu operieren. Besonders in Texas, wo sich die Nachfrage durch Rechenzentren bis 2028 verdoppeln könnte, positioniert sich das Unternehmen als Schlüssellieferant.

Zahlenvorlage im Februar

Die nächste Bewährungsprobe steht am 5. Februar 2026 an, wenn Bloom Energy die Ergebnisse für das vierte Quartal präsentiert. Während für das abgelaufene Quartal ein Gewinnrückgang erwartet wird, richtet sich der Fokus der Anleger fast ausschließlich auf den Ausblick. Für das Geschäftsjahr 2026 hofft der Markt auf einen Gewinnsprung auf 1,08 US-Dollar pro Aktie, getrieben durch den AEP-Deal. Sollte das Management hier keine konkreten Umsetzungspläne vorlegen, könnte die hohe Bewertung schnell korrigiert werden.

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