Bei Bloom Energy wird es diese Woche ernst. Am Donnerstag legt der Brennstoffzellenhersteller Zahlen vor – und Anleger wollen vor allem eines wissen: Wie schnell schlagen die jüngsten Großaufträge tatsächlich in Umsatz und Ausblick durch?
Denn in den vergangenen Wochen hat Bloom gleich mehrere Vereinbarungen gemeldet, die die Wachstumserzählung neu sortieren könnten.
Zahlen am Donnerstag – darauf kommt es an
Bloom Energy veröffentlicht die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 am 5. Februar 2026 nach US-Börsenschluss. Im Anschluss will das Management die Zahlen in einer Telefonkonferenz um 14:00 Uhr Pacific Time erläutern.
Der Termin ist nicht nur Routine. Im Mittelpunkt steht, wie das Unternehmen die neuen Deals bilanziell einordnet – also wann und in welchem Umfang Umsätze aus den Verträgen in der Gewinn- und Verlustrechnung auftauchen. Genau das dürfte auch den Blick auf den Ausblick für 2026 prägen.
Großauftrag mit AEP: 20 Jahre Laufzeit
Ein zentraler Baustein ist die Vereinbarung mit American Electric Power (AEP). Deren Tochtergesellschaft hat Anfang Januar eine Option gezogen: Es geht um einen 20-jährigen Offtake-Vertrag im Wert von 2,65 Mrd. US-Dollar für Festoxid-Brennstoffzellen von Bloom – mit einer möglichen Kapazität von bis zu 1 Gigawatt.
Der Ursprung des Deals reicht zurück bis November 2024: Damals hatte AEP zunächst 100 Megawatt zugesagt, inklusive Option auf weitere 900 Megawatt. Laut Reuters soll die Erzeugungsanlage nahe Cheyenne (Wyoming) entstehen.
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Brookfield und die Datenzentren
Der AEP-Vertrag steht nicht allein. Bereits im Oktober 2025 hatte Bloom eine strategische Partnerschaft mit Brookfield Asset Management angekündigt. Brookfield will demnach bis zu 5 Mrd. US-Dollar investieren, um Blooms Technologie weltweit in KI-Rechenzentrums-Infrastruktur auszurollen.
Der Hintergrund: Rechenzentren benötigen schnell zusätzliche Stromkapazitäten. Bloom positioniert seine Festoxid-Brennstoffzellen als vor Ort installierbare Lösung, die schneller verfügbar sein kann als klassische Netzanschlüsse, die teils lange Warteschlangen bei der Netzanbindung haben.
Wichtig ist dabei der operative Unterbau. Laut Unternehmensangaben wurden bislang 1,5 Gigawatt Leistung über mehr als 1.200 Installationen weltweit ausgerollt.
Was Anleger konkret hören wollen
In der Telefonkonferenz am Donnerstag dürfte Bloom vor allem diese Punkte adressieren:
- Umsatzrealisierung aus den Vereinbarungen mit AEP und Brookfield
- Ausbau der Fertigung: Bloom hatte zuvor angedeutet, von 1 GW auf 2 GW jährliche Kapazität skalieren zu wollen
- Zeitpläne für die Umsetzung der zugesagten Projekte
- Prognose für 2026
An der Börse hat die Aktie zuletzt bereits viel Erwartung eingepreist: Auf Sicht von 30 Tagen liegt sie rund 50% im Plus. Umso entscheidender wird am Donnerstag, ob Bloom die großen Vertragswerte auch mit einem belastbaren Zeitplan und einem klaren 2026er-Ausblick unterlegen kann.
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