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Blackrock TCP Capital: Kläger setzen Frist

Mehrere US-Kanzleien erheben Vorwürfe verspäteter Offenlegung nach einer 19-prozentigen NAV-Abwertung. Betroffene Anleger können sich bis Anfang April als Hauptkläger melden.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Vorwurf irreführender Angaben über Portfolioverfassung
  • Nettoinventarwert um 19 Prozent abgewertet
  • Aktienkurs verzeichnet deutliche Jahresverluste
  • Nächste Quartalszahlen im Mai entscheidend

Anleger von Blackrock TCP Capital müssen sich derzeit mit den juristischen Folgen deutlicher Wertberichtigungen auseinandersetzen. Mehrere US-Kanzleien treiben Sammelklagen voran, da das Unternehmen den Wert seiner Kreditbeteiligungen zu spät nach unten korrigiert haben soll. Im Kern geht es um die Frage, ob Investoren über die wahre finanzielle Verfassung des Portfolios im Unklaren gelassen wurden.

Vorwurf der verzögerten Offenlegung

Die Kanzlei Bragar Eagel & Squire wirft der Gesellschaft vor, zwischen November 2024 und Januar 2026 irreführende Angaben gemacht zu haben. Auslöser der juristischen Offensive war eine Abwertung des Nettoinventarwerts (NAV) um 19 Prozent Ende Januar. Marktbeobachter werten diesen Schritt als Hauptgrund für den anschließenden Vertrauensverlust an der Börse, der den Kurs innerhalb kurzer Zeit zweistellig einbrechen ließ.

Der Aktienkurs spiegelt die Verunsicherung wider und notiert seit Jahresbeginn mit rund 33 Prozent im Minus. Aktuell stabilisiert sich das Papier bei 3,18 Euro, liegt jedoch weiterhin deutlich unter seinem 52-Wochen-Hoch von 7,46 Euro. Investoren, die durch die Kursverluste betroffen sind, haben nun bis zum 6. April 2026 Zeit, einen Antrag als Hauptkläger für das Verfahren zu stellen.

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Quartalszahlen als nächster Prüfstein

Neben der juristischen Aufarbeitung rückt die operative Entwicklung wieder in das Blickfeld der Marktteilnehmer. Am 7. Mai 2026 wird Blackrock TCP Capital die neuen Quartalszahlen vorlegen. Diese Veröffentlichung wird mit Spannung erwartet, da das Unternehmen zuletzt die Erwartungen leicht verfehlte.

Im vergangenen Quartal wurde ein Gewinn je Aktie (EPS) von 0,25 US-Dollar erzielt, während Analysten mit 0,26 US-Dollar gerechnet hatten. Das Management steht nun vor der Aufgabe, trotz des rechtlichen Drucks die Stabilität des verbleibenden Kreditportfolios nachzuweisen und das Vertrauen der Aktionäre zurückzugewinnen.

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