Blackrock TCP Capital bittet seine Aktionäre Ende Mai zur virtuellen Hauptversammlung. Während das Management die personellen Weichen stellt, schwebt ein juristisches Damoklesschwert über dem Unternehmen. Anleger fordern Antworten auf die Vorwürfe rund um geschönte Portfoliowerte.
Board-Wahlen unter Beobachtung
Am 27. Mai 2026 entscheidet sich die Zusammensetzung des Boards. Sechs Direktoren stehen zur Wahl, davon fünf unabhängige Vertreter. Es geht um weit mehr als eine reine Formsache: Die Anteilseigner müssen entscheiden, ob sie der Führung trotz der massiven Kursverluste der letzten Monate vertrauen. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits rund 31 % an Wert verloren und notiert mit aktuell 3,27 Euro nur knapp über seinem Jahrestief von 2,99 Euro.
Vorwürfe wegen Bilanz-Tricksereien
Hintergrund der gedrückten Stimmung ist eine Sammelklage, die dem Unternehmen schwere Versäumnisse vorwirft. Im Kern geht es um die Bewertung des Portfolios im Zeitraum von November 2024 bis Januar 2026. Kläger behaupten, Blackrock TCP Capital habe die Qualität der Investments und den Nettoinventarwert (NAV) künstlich aufgebläht, während Verluste verschleiert wurden. Die Frist für die Benennung eines Hauptklägers lief erst vor wenigen Tagen am 6. April ab.
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Hohe Kosten für Transparenz
Neben den Personalentscheidungen steht die Bestätigung von Deloitte als Wirtschaftsprüfer auf der Agenda. Dass die Prüfungskosten für das vergangene Jahr bei fast 870.000 USD lagen, verdeutlicht die Komplexität der Bilanzierung bei Business Development Companies (BDCs). Für die Durchführung der Hauptversammlung und die Einholung der Aktionärsstimmen plant das Unternehmen zusätzliche Ausgaben von rund 442.000 USD ein.
Die virtuelle Versammlung Ende Mai wird zum Gradmesser für das Vertrauen der Investoren. Sollten die Vorwürfe zur NAV-Bewertung weiterhin schwer wiegen, könnte die geplante Wiederwahl der Direktoren deutlich unruhiger verlaufen als in den Vorjahren. Aktionäre dürften insbesondere auf Erklärungen zur künftigen Bewertungsmethodik drängen.
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