13,9 Billionen US-Dollar — das verwaltete Vermögen von BlackRock übersteigt mittlerweile die Wirtschaftskraft fast jedes Landes der Erde. Nur die USA und China spielen in einer noch größeren Liga. Der weltgrößte Vermögensverwalter zementiert mit diesen Zahlen seine Vormachtstellung an den globalen Finanzmärkten.
Wachstum über den Erwartungen
Im ersten Quartal übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten deutlich. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte auf 12,53 US-Dollar. Parallel dazu stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent auf 6,70 Milliarden US-Dollar.
Das Wachstum speist sich vor allem aus massiven Mittelzuflüssen. Allein im abgelaufenen Quartal vertrauten Anleger dem Unternehmen 130 Milliarden US-Dollar an neuen Geldern an. Ein Großteil davon floss in die iShares-ETFs, das Herzstück des passiven Geschäfts.
Angriff auf den Privatmarkt
BlackRock wandelt sich zunehmend vom reinen Index-Riesen zum Anbieter für komplexe Investments. Die Integration von Global Infrastructure Partners und HPS Investment Partners zeigt Wirkung. Diese Zukäufe stärken die Position in den Bereichen Infrastruktur und Private Credit erheblich.
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Während Banken sich aus vielen Kreditgeschäften zurückziehen, füllt BlackRock diese Lücke. Das Segment für Privatmarktanlagen verzeichnete Zuflüsse von neun Milliarden US-Dollar. Diese Strategie verspricht höhere Margen als das klassische Geschäft mit börsengehandelten Indexfonds.
Die Aktie reagierte positiv auf die Zahlen und beendete die Woche bei 1.052,14 US-Dollar. Neben dem reinen Asset Management bleibt die Technologieplattform Aladdin ein wichtiger Ertragsbringer. Sie bindet institutionelle Kunden langfristig an das Unternehmen.
Fokus auf organische Erträge
Im nächsten Quartalsbericht steht die Entwicklung der organischen Gebühren im Mittelpunkt. Anleger erhalten dann Aufschluss darüber, wie profitabel die Infrastruktur-Sparte ohne neue Zukäufe arbeitet. Parallel dazu rückt die Expansion der aktiven Aktienstrategien in den Fokus der Analysten.
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