Startseite » Bitcoin » Bitcoin: Strategy kauft 34.164 BTC für 2,54 Milliarden

Bitcoin: Strategy kauft 34.164 BTC für 2,54 Milliarden

Strategy kauft Rekordmenge Bitcoin und wird zum größten institutionellen Halter. Analysten sehen Kurspotenzial bei 80.700 Dollar.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rekordkauf von 34.164 Bitcoin
  • Gesamtbestand nun 815.061 BTC
  • Aktienkurs steigt um 9,4 Prozent
  • Bitcoin testet wichtige 80.700-Dollar-Marke

Strategy hat BlackRocks iShares Bitcoin Trust als weltgrößten institutionellen Bitcoin-Halter abgelöst. Ein Rekordkauf von 34.164 BTC für rund 2,54 Milliarden US-Dollar katapultiert den Gesamtbestand des Unternehmens auf 815.061 Bitcoin — und setzt damit einen neuen Maßstab für Corporate-Treasury-Strategien im Kryptomarkt.

Rekordkauf mit Aktienfinanzierung

Die Transaktion, die Strategy am 24. April 2026 bekanntgab, wurde über die Ausgabe von Vorzugs- und Stammaktien finanziert. Der Gesamtbestand entspricht zum aktuellen Kurs einem Marktwert von rund 63 Milliarden US-Dollar. Strategy-Aktien legten nach der Ankündigung um 9,4 Prozent zu. Cantor Fitzgerald hob das Kursziel für das Unternehmen daraufhin auf 212 US-Dollar an — mit Verweis auf die wachsende strategische Bedeutung des Bitcoin-Engagements.

Bitcoin selbst notiert aktuell bei rund 77.500 US-Dollar, knapp unter der technisch relevanten Marke von 80.700 Dollar. Auf Monatssicht steht ein Plus von knapp zehn Prozent, seit Jahresbeginn liegt der Kurs jedoch noch rund 13 Prozent im Minus.

Die Hürde bei 80.700 Dollar

Genau diese Marke beobachten Marktanalysten besonders aufmerksam. Der sogenannte Short-Term Holder Realized Price — die durchschnittliche Kostenbasis von Investoren, die in den vergangenen 155 Tagen gekauft haben — liegt laut Glassnode bei 80.700 US-Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber gilt als Voraussetzung für eine Fortsetzung der Rallye in Richtung des Allzeithochs vom Oktober 2025 bei knapp 125.000 Dollar.

Kurzfristig konsolidiert Bitcoin knapp unterhalb dieser Zone. Der RSI signalisiert mit einem Wert von rund 50 noch keinen überkauften Zustand — es gibt also technischen Spielraum nach oben, sofern die Nachfrage anzieht.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?

Institutionelles Momentum

Das institutionelle Interesse wächst über Strategy hinaus. Die Capital Group erwarb Strategy-Aktien im Wert von 747 Millionen US-Dollar — ein indirektes Bitcoin-Engagement über einen der größten klassischen Vermögensverwalter der Welt. US-amerikanische Spot-ETFs verzeichneten zwischen dem 6. und 22. April Nettozuflüsse von 2,42 Milliarden US-Dollar.

Auf personeller Ebene gibt es Bewegung bei der Bitcoin Group SE: Anton Langbroek tritt zum 1. Mai 2026 in den Vorstand ein und übernimmt von Michael Nowak, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. Langbroek, bisher im Vorstand der Tochtergesellschaft futurum bank AG, soll das Unternehmen durch eine zunehmend regulierte Marktphase führen.

Der nächste Belastungstest für Bitcoin kommt schnell: Hält sich der Kurs über dem 50-Tage-Durchschnitt von rund 71.000 Dollar und gelingt der Ausbruch über 80.700 Dollar, dürfte das institutionelle Lager weiteren Rückenwind liefern.

Anzeige

Bitcoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 24. April liefert die Antwort:

Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Bitcoin

Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.

Weitere Nachrichten zu Bitcoin