Der Rückenwind hat nachgelassen. Nach sechs aufeinanderfolgenden Wochen mit Kapitalzuflüssen in Krypto-ETFs folgte vergangene Woche die Quittung: Über 1,07 Milliarden Dollar flossen aus börsengehandelten Krypto-Produkten ab. Der iShares Bitcoin Trust von BlackRock allein verlor dabei 136,25 Millionen Dollar — ein deutliches Signal, dass institutionelle Anleger zumindest vorübergehend auf die Bremse treten.
Bitcoin selbst pendelt derzeit knapp unter der 77.000-Dollar-Marke. Gegenüber dem Jahreshoch Anfang 2026 ist das ein merklicher Rücksetzer — wenngleich der Kurs noch immer mehr als 23 Prozent über dem Jahrestief vom 5. Februar liegt.
Inflation und Geopolitik drücken auf die Stimmung
Was die Lage kompliziert: Öl kostet gerade über 100 Dollar pro Barrel. Der Iran-Konflikt hält die Märkte nervös, und steigende Energiepreise befeuern die Inflationssorgen — beides kein günstiges Umfeld für risikobehaftete Anlagen wie Bitcoin. Der Fear-and-Greed-Index von CoinMarketCap notiert bei 39, also klar im Angst-Terrain. Vor einer Woche lag er noch bei 49.
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Der Druck zeigt sich auch an den Liquidationen: Zwar sanken erzwungene Positionsauflösungen auf rund 279 Millionen Dollar — nach 764 Millionen Dollar am Vortag —, doch der Rückgang deutet eher auf ausgedünntes Hebel-Engagement hin als auf eine Stabilisierung.
Der regulatorische Lichtblick
Auf der anderen Seite gibt es einen Faktor, der mittel- bis langfristig für Bitcoin sprechen könnte. Der sogenannte CLARITY Act passierte am 14. Mai den US-Senats-Bankenausschuss. Das Gesetz würde erstmals einen einheitlichen rechtlichen Rahmen für den US-Kryptomarkt schaffen — und damit eine der letzten großen regulatorischen Unsicherheiten für institutionelle Investoren beseitigen.
Ob das ausreicht, um den aktuellen Gegenwind aus Inflation, Zinsdruck und geopolitischer Nervosität zu kompensieren, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Bitcoin hat sich in diesem Jahr bereits als bemerkenswert widerstandsfähig erwiesen — der Rücksetzer unter 80.000 Dollar ist schmerzhaft, aber kein Ausnahmefall in einem Markt, der Volatilität gewohnt ist.
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