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Bitcoin: Positive Ergebnisüberraschung!

Der einstige Bitcoin-Skeptiker Vanguard investiert erstmals massiv in MicroStrategy, während US-ETFs Rekordzuflüsse verzeichnen. Die fundamentale Lage ist stark, doch der aufgeheizte Terminmarkt birgt Risiken.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Vanguard baut 505-Millionen-Dollar-Position in MicroStrategy auf
  • Bitcoin-ETFs verzeichnen massive wöchentliche Nettozuflüsse
  • MicroStrategy kauft weitere 13.627 Bitcoin für 1,25 Milliarden
  • Hohes Open Interest signalisiert kurzfristige Volatilitätsrisiken

Lange galt der Vermögensverwalter Vanguard als einer der prominentesten Bitcoin-Skeptiker an der Wall Street. Doch nun bröckelt diese Front: Mit einem massiven Investment in MicroStrategy vollzieht der Finanzriese eine strategische Kehrtwende, die Analysten aufhorchen lässt. Während der Kurs oberhalb von 95.000 US-Dollar konsolidiert, sorgen zudem Rekordzuflüsse bei ETFs für fundamentalen Rückenwind.

Institutionelle Nachfrage stützt den Preis

Der wichtigste Treiber für die aktuelle Marktstabilität ist die zurückgekehrte Kauflust bei US-Spot-ETFs. In der Handelswoche bis zum 16. Januar verzeichneten diese Produkte Nettozuflüsse von 1,42 Milliarden US-Dollar. Allein BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) sammelte über eine Milliarde ein.

Die wohl bedeutendste Entwicklung ist jedoch das Ende der strikten „Bitcoin-Blockade“ bei Vanguard. Berichte bestätigten am Wochenende, dass der Konzern erstmals eine signifikante Position in Höhe von 505 Millionen US-Dollar in MicroStrategy aufgebaut hat. Dieser Schritt folgt auf die Ernennung des ehemaligen BlackRock-Managers Salim Ramji zum CEO und signalisiert, dass selbst konservative Asset-Manager nun indirekte Wege suchen, um am Kryptomarkt zu partizipieren.

Operativer Nutzen und aggressive Käufe

Auch abseits der ETF-Giganten bleibt die Adoptionskurve steil. MicroStrategy unter Michael Saylor nutzte die jüngste Marktphase für den größten Zukauf seit fünf Monaten und erwarb weitere 13.627 Bitcoin für rund 1,25 Milliarden US-Dollar. Damit hält das Unternehmen mittlerweile etwa 3,2 Prozent aller jemals verfügbaren Bitcoin.

Interessant ist zudem die Entwicklung in der Realwirtschaft: Die US-Restaurantkette Steak ‘n Shake meldet nach der Einführung von Zahlungen über das Lightning-Netzwerk eine Reduzierung der Transaktionsgebühren um 50 Prozent. Anders als reine Spekulation unterstreicht dies den praktischen Nutzen der Technologie im Zahlungsverkehr.

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Warnsignale am Terminmarkt

Trotz der positiven fundamentalen Daten mahnen Marktstrukturdaten zur Vorsicht. Zwar zeigt die On-Chain-Analyse, dass der Verkaufsdruck durch langfristige Halter und sogenannte „Wale“ nachlässt, doch der Terminmarkt ist aufgeheizt.

Das Open Interest – die Summe aller offenen Terminkontrakte – ist seit Jahresbeginn um fast 21 Prozent auf 36,5 Milliarden US-Dollar gestiegen. Ein derart hohes Niveau deutet auf viel Liquidität hin, erhöht aber gleichzeitig das Risiko kurzfristiger Volatilität, falls hoch gehebelte Positionen liquidiert werden. Auch auf politischer Ebene gibt es Reibungsverluste: Die geplante strategische Bitcoin-Reserve der USA kommt aufgrund bürokratischer Hürden im Justizministerium nur schleppend voran.

Fazit

Während Bitcoin am Sonntag im Bereich von 95.000 bis 95.300 US-Dollar notiert, liefert die Kombination aus ETF-Strömen und dem Umdenken bei Vanguard starke Argumente für die Bullen. Kurzfristig könnte das hohe Open Interest jedoch für Turbulenzen sorgen, bevor ein möglicher Angriff auf die psychologisch wichtige 100.000-Dollar-Marke erfolgt.

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