Der Kryptomarkt hat seine Talfahrt vorerst gestoppt. Bitcoin handelt aktuell bei rund 70.000 Dollar – weit weg vom Rekordhoch, aber auch deutlich erholt vom Februar-Tief bei gut 60.000 Dollar. Die Frage, ob die Korrektur ausgestanden ist, beschäftigt Marktbeobachter intensiv.
Anfang Februar markierte Bitcoin sein Korrekturtief, nachdem der Absturz Mitte Januar begonnen hatte. Von dort aus legte die Kryptowährung rund 27 Prozent zu, bevor zu Beginn dieser Woche erneut Gewinnmitnahmen einsetzten. Ethereum folgte einem ähnlichen Muster: Tief bei 1.750 Dollar, anschließend eine Gegenbewegung von rund 36 Prozent, aktuell bei 2.170 Dollar.
Boden gefunden – oder nur Pause?
Ein Stratege des Vermögensverwalters Bitwise verweist auf ein interessantes Detail: Die aktuelle Marktstimmung habe den niedrigsten Stand seit November 2022 erreicht – dem Zeitpunkt, als die Kryptobörse FTX kollabierte und der Markt damals seinen zyklischen Tiefpunkt fand. Die Bewertungen seien mit jenen früheren Zyklustiefs vergleichbar, was darauf hindeutet, dass wir uns näher am Boden als an einem neuen Hoch befinden.
Technisch betrachtet hat sich die Zone zwischen 60.000 und 65.000 Dollar als strukturelle Unterstützung etabliert. Nach einer vierwöchigen Abflussserie verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs seit dem 2. März wieder Nettozuflüsse von rund 530 Millionen Dollar – ein erstes Zeichen, dass institutionelles Kapital nicht abwandert, sondern sich neu positioniert.
Die Marke von 78.000 Dollar gilt aktuell als entscheidende Hürde. Ein nachhaltiger Schlusskurs darüber bei hohem Handelsvolumen würde nach Einschätzung von Marktbeobachtern einen echten Regimewechsel signalisieren. Solange dieser Durchbruch ausbleibt, rücken die Februar-Tiefs wieder in den Fokus.
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Inflation als doppeltes Schwert
Der Iran-Krieg wirft seinen Schatten auch auf den Kryptomarkt. Steigende Inflationserwartungen wirken sich historisch – besonders seit der Covid-Ära – positiv auf Bitcoin aus. Das liegt an seiner Positionierung als inflationsresistentes Asset mit begrenztem Angebot.
Gleichzeitig treiben Energiepreisschocks die Anleiherenditen nach oben. Das bremst das Wachstum der Geldmenge und entzieht risikoreicheren Assets wie Bitcoin einen Teil ihres Rückenwinds. Erhöhte Volatilität dürfte also das Bild der kommenden Wochen prägen, bis der Markt diese gegenläufigen Kräfte vollständig verarbeitet hat.
Der Handel mit Bitcoin-ETCs an der Deutschen Börse läuft derweil ruhig. Umsätze sind überschaubar, die Orders laufen in beide Richtungen – ein typisches Bild einer Marktphase, in der Orientierung gesucht wird.
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