Die US-Notenbank hat am Mittwoch die dritte Zinspause in Folge bestätigt — und der Markt schaut trotzdem nach vorn. Entscheidender als der aktuelle Beschluss ist für viele Händler, wer künftig die Fed führt: Kevin Warsh gilt als wahrscheinlicher Nachfolger von Jerome Powell, und sein Ruf als Kritiker der bisherigen Inflationsstrategie sorgt für Unbehagen.
Bitcoin notiert bei rund 77.000 USD und liegt damit rund neun Prozent unter seinem 200-Tage-Durchschnitt. Der Versuch, die 80.000-USD-Marke zurückzuerobern, ist in der vergangenen Woche mehrfach gescheitert. Auf Monatssicht steht dennoch ein Plus von fast 17 Prozent — der Markt hat sich vom Februar-Tief bei knapp 63.000 USD deutlich erholt.
Strategy kauft, ETFs verlieren Zuflüsse
Während das Makrobild trüb bleibt, akkumulieren große Adressen weiter. Strategy-Chef Michael Saylor meldete für die Woche vom 20. bis 26. April den Kauf von 3.273 BTC zu einem Durchschnittspreis von 77.906 USD — ein Einsatz von 255 Millionen USD. Der Gesamtbestand des Unternehmens klettert damit auf 818.334 BTC.
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Ein anderes Bild zeigen die US-Spot-ETFs. Am 27. April verzeichneten sie Nettoabflüsse von 263 Millionen USD — das Ende einer neuntägigen Zufluss-Serie, die dem Markt rund 2,1 Milliarden USD frisches Kapital gebracht hatte. Das verwaltete Vermögen der Bitcoin-ETFs liegt weiterhin bei über 101 Milliarden USD, was gut 6,5 Prozent der gesamten Bitcoin-Marktkapitalisierung entspricht.
CME öffnet den Krypto-Handel rund um die Uhr
Strukturell relevanter als die kurzfristigen Kapitalflüsse ist eine Ankündigung der CME Group. Die weltgrößte Terminbörse plant, ab dem 29. Mai 2026 regulierte Kryptowährungs-Futures und -Optionen im 24/7-Betrieb auf ihrer Globex-Plattform anzubieten.
Das schließt eine seit Jahren beklagte Lücke. Bisher konnten institutionelle Händler Positionen an Wochenenden und Feiertagen nicht über regulierte US-Derivate absichern — und waren damit den Kursschwankungen asiatischer und europäischer Handelszeiten schutzlos ausgesetzt. Die CME erzielte 2025 im Krypto-Derivategeschäft ein Rekordvolumen von drei Billionen USD. Der Schritt zum Rund-um-die-Uhr-Handel dürfte dieses Segment weiter ausbauen und die Infrastruktur für institutionelle Marktteilnehmer spürbar verbessern.
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