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Bitcoin: Konsolidierung zum Jahreswechsel

Bitcoin startet mit Kurs um 87.500 US-Dollar ins neue Jahr. Während institutionelle ETFs Abflüsse verzeichnen, baut Stablecoin-Riese Tether seine Bitcoin-Position deutlich aus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Bitcoin-ETFs verzeichnen Jahresend-Abflüsse
  • Tether kauft massiv Bitcoin im vierten Quartal
  • RSI signalisiert neutrale Marktlage
  • Globale Liquidität könnte als Katalysator wirken

Bitcoin startet ins neue Jahr mit einem Kursstand um 87.500 US-Dollar – deutlich unter dem Allzeithoch von Oktober 2025. Während institutionelle Investoren 2025 Milliarden in den Markt pumpten, zeigt sich zum Jahreswechsel eine Pause: ETFs verzeichnen Abflüsse, Wale verhalten sich zurückhaltend. Gleichzeitig baut ausgerechnet Stablecoin-Gigant Tether seine Position massiv aus. Was bedeutet diese Gemengelage für die kommenden Wochen?

ETF-Boom endet mit Gewinnmitnahmen

Die Zahlen für 2025 waren beeindruckend: US-amerikanische Bitcoin-Spot-ETFs zogen netto 21,4 Milliarden US-Dollar an – zwei Drittel aller Krypto-ETF-Zuflüsse des Jahres. Allein BlackRocks IBIT-Fonds sammelte 24,7 Milliarden Dollar ein. Doch am letzten Handelstag des Jahres kehrte sich die Bewegung um: Zwischen 249 und 348 Millionen Dollar flossen aus den Produkten ab. Diese Gewinnmitnahmen zum Jahresende drücken aktuell auf den Kurs und erklären die schwache Preisentwicklung am Neujahrstag.

Die institutionelle Nachfrage bleibt dennoch ein zentraler Stützpfeiler. Bitcoin hat sich als fester Bestandteil traditioneller Portfolios etabliert – auch wenn sich das Momentum kurzfristig abgekühlt hat.

Tether akkumuliert im großen Stil

Die auffälligste On-Chain-Bewegung kommt von Tether. Der Stablecoin-Emittent kaufte im vierten Quartal 2025 weitere 8.888 BTC im Wert von rund 780 Millionen Dollar. Damit hält Tether nun über 96.000 Bitcoin und rangiert auf Platz fünf der größten Wallets weltweit. Die Strategie: Bis zu 15 Prozent der realisierten Nettogewinne fließen in Bitcoin.

Im Kontrast dazu zeigen größere Wale weniger Aktivität. Seit Juli 2025 erhöhten Kleinanleger ihren Anteil am Gesamtangebot um 3,31 Prozent, während Wale nur 0,36 Prozent zulegten. Zudem sank das Angebot der Langfristhalter von 14,8 auf 14,3 Millionen BTC – ein Hinweis darauf, dass ältere Coins während der Kursstärke im vierten Quartal verkauft wurden.

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Technische Lage und Liquiditätsausblick

Der Relative Strength Index (RSI) notiert bei 45 und signalisiert weder Überkauf noch Überverkauf, aber auch keine unmittelbare Aufwärtsdynamik. Bitcoin handelt unter seinem 10-Tage-Durchschnitt, die nächste wichtige Marke liegt bei 88.000 Dollar. Ein nachhaltiges Überschreiten dieser Zone könnte die seit Ende 2025 bestehende Schwäche beenden.

Makroökonomisch gibt es positive Signale: Die globale Dollar-Liquidität hat laut Marktbeobachtern im November ein Tief erreicht und steigt seitdem. Die US-Notenbank dürfte Anfang Januar über acht Milliarden Dollar in den Markt pumpen – ein potenzieller Katalysator für risikobehaftete Assets wie Bitcoin im ersten Quartal.

Die entscheidende Frage lautet nun: Kehren die institutionellen Zuflüsse zurück, oder dominieren weiterhin Gewinnmitnahmen? Die Rückkehr über 88.000 Dollar wäre das erste Signal für eine Trendwende.

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