Vier Wochen Abflüsse in Folge – Bitcoin findet keinen Halt. Während institutionelle Investoren Krypto-ETFs den Rücken kehren, kämpft die weltgrößte Kryptowährung weiter mit der Marke von 60.000 Dollar. Selbst renommierte Fonds bauen ihre Positionen massiv ab.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: In der vergangenen Woche flossen 173 Millionen Dollar aus Krypto-ETFs ab. Damit summieren sich die Nettoabflüsse innerhalb eines Monats auf 3,74 Milliarden Dollar. Zwar gab es Anfang letzter Woche mit Zuflüssen von 575 Millionen Dollar einen kurzen Hoffnungsschimmer, doch die anschließende Kehrtwende macht deutlich, wie unsicher institutionelle Anleger aktuell agieren.
Harvard-Fonds verkauft Bitcoin-Positionen
Besonders brisant: Der Harvard Stiftungsfonds hat laut neuen 13F-Filings deutlich Bitcoin-Positionen abgebaut. Erst im dritten Quartal 2025 hatte das renommierte Vehikel noch aufgestockt. Der abrupte Kurswechsel einer der weltweit angesehensten Investmentinstitutionen dürfte weitere Anleger nervös machen.
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Die technische Lage bleibt angespannt. Bitcoin pendelt weiterhin um die psychologisch wichtige 60.000-Dollar-Marke. Analysten diskutieren kontrovers, ob hier ein Boden gefunden wurde oder weitere Verluste drohen. Nach vier verlustreichen Wochen in Folge sucht die Kryptowährung eine klare Richtung – bislang vergeblich.
Makroökonomische Unsicherheit belastet
Die anhaltende Vorsicht institutioneller Investoren hat mehrere Gründe. Neben schwachen Kursentwicklungen belasten makroökonomische Unsicherheiten das Sentiment. Die Volatilität hat spürbar zugenommen, was gerade konservativere Investoren zum Ausstieg bewegt.
Aktuell fehlen positive Impulse, die dem Markt neue Dynamik verleihen könnten. Die Kombination aus technischer Schwäche, institutionellen Abflüssen und unsicherem Marktumfeld hält Bitcoin weiter unter Druck. Ob die 60.000-Dollar-Marke als Unterstützung hält oder bricht, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.
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