Die US-Inflation erweist sich als hartnäckig. Parallel dazu steht im US-Kongress eine wegweisende Abstimmung für den Kryptomarkt an. Bitcoin navigiert aktuell durch ein komplexes Umfeld aus makroökonomischem Gegenwind und politischem Druck.
Zinswende rückt in weite Ferne
Die US-Verbraucherpreise stiegen im April um 3,8 Prozent. Das ist der höchste Wert seit drei Jahren. Hohe Energiekosten treiben diese Entwicklung maßgeblich an. Der Bitcoin-Kurs reagiert nervös. Aktuell notiert die größte Kryptowährung bei rund 80.485 US-Dollar. Auf Monatssicht steht zwar ein Plus von knapp 14 Prozent. Der jüngste Preisauftrieb schwächt sich jedoch ab.
Zinssenkungen für 2026 sind damit faktisch vom Tisch. Die Bank of America rechnet erst in der zweiten Jahreshälfte 2027 mit einem ersten Schritt. Ein solches Hochzinsumfeld belastet riskante Anlageklassen wie Kryptowährungen traditionell schwer.
Banken-Lobby bekämpft Krypto-Gesetz
Am morgigen Donnerstag stimmt der Bankenausschuss des Senats über den CLARITY Act ab. Das Gesetz soll die Marktstruktur für digitale Vermögenswerte verbindlich regeln. Für Bitcoin bedeutet dies eine dauerhafte Einstufung als Rohstoff. Analysten der Citigroup knüpfen ihr Kursziel von 143.000 US-Dollar direkt an dieses Gesetz. Sie erwarten nach einer Verabschiedung massive Kapitalzuflüsse.
Die Zeit drängt massiv. Passiert der Entwurf den Ausschuss nicht vor der Sitzungspause am 21. Mai, drohen jahrelange Verzögerungen. Kurz vor der Abstimmung torpedieren große US-Bankenverbände einen wichtigen Kompromiss zu Stablecoins. Die Geldhäuser fürchten um ihr Geschäftsmodell. Jeder Dollar in einer Krypto-Wallet fehlt den Banken als günstige Einlage für die Kreditvergabe. Prognosemärkte beziffern die Erfolgschancen des Gesetzes aktuell auf 62 Prozent.
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Miner verbuchen Milliardenverlust
Die schwierige Marktlage zeigt sich auch bei den Krypto-Minern. Marathon Digital meldete für das erste Quartal einen Umsatzrückgang auf 174,6 Millionen US-Dollar. Unter dem Strich steht ein massiver Nettoverlust von 1,26 Milliarden US-Dollar. Dieser resultiert fast vollständig aus der buchhalterischen Abwertung der eigenen Bitcoin-Bestände.
Die Konsequenz: Das Unternehmen richtet sich neu aus. Das Management verlagert den Fokus zunehmend auf Rechenzentren für Künstliche Intelligenz.
Charttechnisch kämpft Bitcoin aktuell mit der 200-Tage-Linie bei rund 82.430 US-Dollar. Auf der Unterseite bietet die Marke von 80.000 US-Dollar eine solide Unterstützung. Institutionelles Kapital stützt den Markt. Allein im April flossen 2,44 Milliarden US-Dollar in amerikanische Spot-ETFs. Die morgige Abstimmung im US-Senat liefert nun den nächsten konkreten Impuls für die Preisentwicklung.
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