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Bitcoin: CFTC genehmigt Perpetual-Futures für Kalshi

Die CME Group ermöglicht institutionellen Anlegern den Rund-um-die-Uhr-Handel mit Krypto-Futures. Der Bitcoin-Kurs fällt trotzdem auf 73.540 USD.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • CME ermöglicht Dauerhandel für Krypto-Futures
  • Bitcoin-Kurs fällt auf 73.540 USD
  • US-Spot-ETFs verzeichnen neun Tage Abflüsse
  • MicroStrategy transferiert 411 BTC an Coinbase

An der CME Group fallen die zeitlichen Schranken. Seit dem 29. Mai 2026 können Institutionen Krypto-Futures und -Optionen rund um die Uhr handeln. Damit endet die Ära der Wochenend-Gaps, die oft für Preissprünge am Montagmorgen sorgten.

Neue Regeln für institutionelle Anleger

Die US-Aufsichtsbehörde CFTC hat parallel dazu die ersten regulierten Bitcoin-Perpetual-Futures für die Plattform Kalshi genehmigt. Behörden stufen die digitale Infrastruktur nun explizit als geeignet für den Dauerbetrieb ein. Das signalisiert eine wachsende Akzeptanz im US-Regulierungsumfeld.

Verkaufsdruck belastet den Kurs

Trotz der strukturellen Fortschritte steht der Bitcoin-Kurs unter Druck. Aktuell notiert die Kryptowährung bei 73.539,84 USD. Das entspricht einem Minus von rund 17 Prozent seit Jahresbeginn.

US-Spot-ETFs verzeichneten zuletzt an neun aufeinanderfolgenden Tagen Abflüsse. Diese summierten sich auf über zwei Milliarden USD. Indes bewegen sich langjährige Bestände. Allein am 30. Mai flossen hunderte BTC aus Wallets, die seit über zehn Jahren inaktiv waren.

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Strategiewechsel bei Krypto-Schwergewichten

Auch Unternehmen passen ihre Bilanzen an. Bitdeer Technologies hält nach dem Verkauf von rund 206 BTC keine Bestände mehr. MicroStrategy transferierte zeitgleich 411 BTC an die Handelsplattform Coinbase Prime.

Die jüngste Korrektur drückte schätzungsweise 580.000 BTC in die Verlustzone. Damit stehen insgesamt über acht Millionen Einheiten unter ihrem Einstandspreis.

Marktteilnehmer richten ihren Blick nun auf die Marke von 70.000 USD. Hält diese Unterstützung nicht, droht eine Ausweitung der Korrektur. Die neue Handelsstruktur der CME wird dabei erstmals unter Beweis stellen, ob sie die Preisfindung in Stressphasen stabilisieren kann.

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