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Bitcoin: BlackRock, Fidelity und Coinbase gründen Konsortium

BlackRock und Fidelity gründen Sicherheits-Konsortium, BitMEX stellt Betrieb ein, und das Update BIP-110 droht die Blockchain zu spalten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • BlackRock und Fidelity gründen Sicherheitsallianz
  • BitMEX stellt Betrieb im September ein
  • BIP-110-Update spaltet Bitcoin-Community
  • Bitcoin-Kurs fällt auf 64.840 Dollar

Bitcoin steht an einem Wendepunkt. Während Schwergewichte wie BlackRock und Fidelity die Sicherheit des Netzwerks zementieren, verlässt ein Urgestein der Branche die Bühne. Parallel dazu droht ein technischer Richtungsstreit die Blockchain zu spalten.

Die weltweit größten Finanzhäuser rücken enger zusammen. BlackRock, Fidelity und Coinbase haben das „Bitcoin Security Consortium“ gegründet. Die Gruppe stellt 15 Millionen Dollar bereit. Das Geld fließt über drei Jahre in die Forschung.

Im Fokus steht die Sicherheit gegen Quantencomputer. Mike Schmidt von der Organisation Brink koordiniert die Initiative. Die Gründungsmitglieder wollen die Protokoll-Sicherheit langfristig garantieren. Ein stabiles Netzwerk ist die notwendige Basis für ihre Milliarden-Investments.

BitMEX verkündet das Aus

Ein Pionier verlässt überraschend den Markt. Die Handelsplattform BitMEX stellt im September 2026 den Betrieb ein. Kunden müssen ihre Positionen bis zum 23. September schließen. Der Eigentümer HDR Global Trading traf diese Entscheidung nach einer strategischen Prüfung.

BitMEX verlor zuletzt massiv an Bedeutung. Der Marktanteil sank auf nur noch 0,08 Prozent. Das tägliche Handelsvolumen liegt bei rund 84 Millionen Dollar. Experten erwarten daher kaum Auswirkungen auf die globale Liquidität.

Technischer Richtungsstreit eskaliert

Hinter den Kulissen tobt ein „stiller Bürgerkrieg“. Am 7. August 2026 steht das Update BIP-110 an. Die Neuerung soll den Speicherplatz der Blockchain begrenzen. Davon betroffen sind vor allem Inschriften wie Ordinals.

Befürworter wollen Bitcoin wieder auf reine Zahlungen fokussieren. Kritiker sehen darin einen Angriff auf die Freiheit des Protokolls. Bei Blockhöhe 961.632 entscheidet sich die Zukunft. Ein „Chain-Split“ gilt als mögliches Risiko.

Die Marktstimmung bleibt unterdessen angespannt. Der Rat der EU hat neue Sanktionen gegen Russland beschlossen. Diese zielen direkt auf den Kryptosektor ab. Bitcoin reagiert mit Kursverlusten.

Die Kryptowährung notiert aktuell bei 64.840 Dollar. Das entspricht einem Minus von 2,5 Prozent zum Vortag. Seit Jahresbeginn verlor Bitcoin rund 26 Prozent an Wert.

Am 7. August entscheidet die Aktivierung von BIP-110 über die Einheitlichkeit der Blockchain. Bis dahin bleiben die institutionellen Zuflüsse das wichtigste Gegengewicht zum politischen Druck.

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