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Bitcoin: Absturz auf 20.000 Dollar?

Der Bitcoin-Kurs stabilisiert sich über 60.000 Dollar, doch der bekannte Kritiker Peter Schiff sieht ein massives Risiko durch mögliche negative Äußerungen von Donald Trump.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kurs stabilisiert sich oberhalb der 60.000-Dollar-Marke
  • Peter Schiff warnt vor massivem Ausverkauf durch Trump
  • Kryptomarkt reagiert sensibel auf politische Signale
  • Marktbeobachter warnen vor überstürzten FOMO-Käufen

Der Bitcoin-Kurs stabilisiert sich am Donnerstag oberhalb der 60.000-Dollar-Marke, nachdem die Kryptowährung in den vergangenen Tagen deutlich unter Druck geraten war. Doch während sich die Lage kurzfristig entspannt, warnt Goldbulle Peter Schiff vor einem drastischen Szenario: Ein einziger Social-Media-Post von Donald Trump könnte einen massiven Ausverkauf auslösen und Bitcoin bis auf 20.000 Dollar abstürzen lassen.

Die Warnung des langjährigen Bitcoin-Kritikers mag auf den ersten Blick überzogen wirken – doch die Nervosität im Markt ist real. Nach dem jüngsten Rücksetzer unter die psychologisch wichtige 60.000-Dollar-Schwelle fragen sich viele Anleger: Ist die aktuelle Stabilisierung nur eine Atempause vor dem nächsten Abverkauf?

Trump als unberechenbarer Risikofaktor

Schiff, der für seine skeptische Haltung gegenüber Kryptowährungen bekannt ist, sieht in der politischen Komponente eine unterschätzte Gefahr. Donald Trump hatte sich in der Vergangenheit wiederholt kritisch zu Bitcoin geäußert – von regulatorischen Drohungen bis hin zu grundsätzlicher Ablehnung digitaler Währungen. Ein gut getimter negativer Post könnte laut Schiff ausreichen, um eine Verkaufswelle auszulösen.

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Die These ist nicht völlig aus der Luft gegriffen: Der Kryptomarkt reagiert traditionell äußerst sensibel auf politische Signale aus Washington. Bereits einzelne Tweets von Elon Musk haben in der Vergangenheit für massive Kursschwankungen gesorgt. Bei Trump käme noch die regulatorische Macht des Präsidentenamts hinzu.

FOMO als gefährliche Falle

Parallel warnen Marktbeobachter vor einer anderen Gefahr: der Versuchung, jetzt überstürzt einzusteigen. Nach jedem Rücksetzer flammt die Hoffnung auf schnelle Gewinne auf – doch gerade diese „Fear of Missing Out“ (FOMO) könne sich in der aktuellen Marktphase als riskant erweisen.

Die technische Situation bleibt angespannt. Zwar hält sich Bitcoin aktuell über 60.000 Dollar, doch von einer nachhaltigen Trendwende kann noch keine Rede sein. Sollte die Unterstützung brechen, dürfte der Verkaufsdruck rasch zunehmen. Ob Schiffs Extremszenario mit 20.000 Dollar realistisch ist, bleibt Spekulation – klar ist aber: Die Volatilität bleibt hoch, und politische Risiken sollten Anleger nicht unterschätzen.

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