Trumps politische Entscheidungen haben den Kryptomarkt tief in die roten Zahlen getrieben. Gleichzeitig nähert sich der Bitcoin-Kurs wieder der Marke von 75.000 Dollar – ein bemerkenswerter Widerspruch.
Teures Politikspektakel
Laut einer Analyse von TechGaged haben Maßnahmen und Aussagen von Donald Trump seit 2019 kurzfristige Kursverluste von rund 240 Milliarden Dollar ausgelöst. Die Kryptowährung reagiert damit ungewöhnlich sensibel auf politische Signale – empfindlicher als viele klassische Anlageklassen.
Passend dazu liefert eine aktuelle Umfrage unter mehr als 5.000 Finanzfachleuten ein aufschlussreiches Stimmungsbild: Trump erzeugt unter den befragten Experten die negativste Stimmung gegenüber Kryptowährungen (38 Prozent). Gleichzeitig nennen ihn 17 Prozent als positiven Einfluss – kein anderer Akteur polarisiert so stark.
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Erholung trotz Gegenwind
Während die politischen Risiken schwelen, zeigt die Kursentwicklung eine andere Richtung. Der Bitcoin hat sich zuletzt spürbar erholt und läuft die 75.000-Dollar-Marke an. Treiber dieser Bewegung sind vor allem institutionelle Anleger, die trotz Unsicherheiten zunehmend langfristig positioniert sind.
Das deckt sich mit den Umfragedaten: 96 Prozent der professionellen Anleger blicken optimistisch auf die Zukunft von Kryptowährungen – gegenüber nur 39 Prozent unter Einsteigern. Erfahrung relativiert offenbar das Risiko erheblich.
Regulatorische Unsicherheit bleibt das meistgenannte Hemmnis für eine breitere institutionelle Beteiligung – 42 Prozent der Befragten sehen darin das größte Hindernis. Mit zunehmender Klarheit auf regulatorischer Seite dürfte sich das ändern. Bis dahin bleibt der Kurs ein Spielball politischer Nachrichten.
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