Nach einer deutlichen Kurskorrektur erhält die Birkenstock-Aktie einen kleinen Vertrauensvorschuss. Das Analysehaus Seaport Res Ptn stuft den Titel auf „Halten“ hoch. Doch kann diese Bewertungsänderung die jüngsten Verluste ausgleichen, die durch einen verhaltenen Ausblick und Margenbelastungen ausgelöst wurden?
Die Fakten im Überblick
Die Hochstufung durch Seaport erfolgte nach der Veröffentlichung vorläufiger Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026. Demnach erreichte der Umsatz 402 Millionen Euro, was einem bereinigten Wachstum von 17,8 Prozent entspricht. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 13 bis 15 Prozent bei konstanten Währungen.
Die bereinigte EBITDA-Marge soll zwischen 30,0 und 30,5 Prozent liegen. Diese Prognose beinhaltet jedoch bereits erhebliche Belastungen: Rund 100 Basispunkte durch negative Währungseffekte und weitere 100 Basispunkte durch US-Importzölle. Diese vorsichtige Margenprognose war es, die Anleger verunsicherte und zu den jüngsten Kursverlusten führte.
Gemischte Signale vom Markt
Die Reaktion der Analysten auf die Quartalszahlen und den Ausblick fällt gespalten aus. Während Seaport nun auf „Halten“ hochstuft, hatte beispielsweise Sam Poser von Williams Trading bereits im Dezember 2025 von „Kaufen“ auf „Halten“ herabgestuft. Er kritisierte damals mangelnde Klarheit bei der Margenentwicklung – ein Thema, das durch die aktuelle Prognose bestätigt scheint.
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Trotz dieser kurzfristigen Bedenken zeigt der durchschnittliche Analystenkonsens weiterhin langfristiges Vertrauen. Der Großteil der Analysten bewertet die Aktie mit „Kaufen“ oder „Stark Kaufen“. Das durchschnittliche Kursziel liegt umgerechnet zwischen 54 und 58 Euro, was ein erhebliches Aufwärtspotenzial vom aktuellen Kursniveau nahe 33 Euro suggeriert.
Das Management plant, den Margendruck durch selektive Preisanpassungen, Effizienzsteigerungen in der Lieferkette und einen stärkeren Fokus auf die Wachstumsregion Asien-Pazifik zu bekämpfen. Der anstehende Capital Markets Day am 28. Januar 2026 könnte hier weitere strategische Details liefern.
Die nächste konkrete Bewährungsprobe folgt am 12. Februar 2026 mit der Veröffentlichung der detaillierten Quartalszahlen. Sie werden zeigen, ob die vorläufigen Zahlen bestätigt werden und wie das Unternehmen die angekündigten Gegenmaßnahmen bereits umsetzt.
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