BioNTech hat am Dienstag über den Stand seines Aktienrückkaufprogramms berichtet: Bis zum 30. September erwarb das Unternehmen 5.037.452 ADSs. Dafür zahlte es insgesamt 463,3 Millionen $. Das Programm erlaubt Käufe bis zum 6. Mai 2027.
Rückkaufprogramm und Entwicklungskosten
Der genehmigte Rahmen für die Rückkäufe beträgt bis zu 1,0 Milliarden $. Die Angaben zu den bereits erfolgten Käufen stammen aus der Quartalsmitteilung von BioNTech und beziehen sich auf den Stand zum Ende des dritten Quartals 2026. Den Gegenwert der bisherigen Ausgaben bezifferte das Unternehmen auf 403,5 Millionen Euro.
Daneben meldete BioNTech in seiner Pflichtmitteilung eine Änderung innerhalb der Zusammenarbeit mit Roche/Genentech. Das Unternehmen hat eine vertragliche Option ausgeübt, durch die künftige Forschungs- und Entwicklungskosten des Programms ab dem 1. Januar 2027 grundsätzlich Roche/Genentech zufallen. BioNTech bleibt im Fall einer erfolgreichen Entwicklung und Vermarktung für Lizenzgebühren berechtigt.
Schwächere Impfstoffnachfrage belastet den Umsatz
Zum wirtschaftlichen Hintergrund gehören die am Dienstag veröffentlichten Geschäftszahlen. Im dritten Quartal 2026 erzielte BioNTech einen Umsatz von 1.289,2 Millionen Euro. Im entsprechenden Vorjahresquartal waren es 1.518,9 Millionen Euro gewesen. Das Unternehmen führte den Rückgang auf eine geringere Nachfrage nach COVID-19-Impfstoffen zurück.
Der Nettogewinn im Berichtsquartal betrug 184,5 Millionen Euro. Seit Jahresbeginn summierte sich das Nettoergebnis dagegen auf einen Verlust von 1.168,2 Millionen Euro.
BioNTech hob zugleich die Untergrenze seiner Umsatzprognose für 2026 an. Die erwartete Spanne liegt bei 1,7 bis 1,9 Milliarden Euro. Zuvor hatte das Unternehmen 1,6 bis 1,9 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
Die Aktie fällt heute um 4,8%.
Stand heute, 5. November: BioNTech – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in BioNTech investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 5. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
