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Symbolbild, KI-generiert

BioNTech Aktie: Lungenkrebs-Hoffnung?

Die Phase-2-Kombination aus Pumitamig und Docetaxel zeigte bei vorbehandeltem Lungenkrebs eine bestätigte Ansprechrate von 36,7 Prozent.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kombination nach Immunchemotherapie untersucht
  • Tumoransprechen bei 36,7 Prozent
  • BioNTech erzielt 184,5 Millionen Euro Quartalsgewinn
  • Liquidität und Wertpapiere bei 16,2 Milliarden Euro

BioNTech und Bristol Myers Squibb haben erste globale Daten zur Kombination aus Pumitamig und Docetaxel vorgestellt. In der Studie ROSETTA Lung-107 bei metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs lag die bestätigte objektive Ansprechrate nach Unternehmensangaben bei 36,7 Prozent.

Ergebnisse nach vorheriger Immunchemotherapie

Die Phase-2-Studie untersuchte die Kombination nach einer Erstlinientherapie aus Immuntherapie und Chemotherapie. Die Unternehmen bezeichneten die beobachtete Aktivität gegen die Tumoren als ermutigend und das Sicherheitsprofil als beherrschbar.

Die Ergebnisse betreffen damit Patienten, die bereits eine kombinierte Erstbehandlung erhalten hatten. BioNTech und Bristol Myers Squibb stellten die Daten gemeinsam vor; ihre Einschätzung zur Wirksamkeit und Verträglichkeit bezieht sich auf diese Behandlungssituation.

Bei einem anderen Krebsprogramm fiel die Bewertung zurückhaltender aus: BioNTech und DualityBio berichteten vor gut einer Woche über Ergebnisse zu Trastuzumab Pamirtecan bei metastasiertem Brustkrebs. Die Phase-3-Studie DYNASTY-Breast02 erreichte zwar ihren primären Endpunkt, doch die statistisch signifikante Verbesserung beim progressionsfreien Überleben war nach Unternehmensangaben nur moderat.

Zugleich meldeten die Partner häufiger interstitielle Lungenerkrankungen als in früheren Studien, darunter einen kleinen Anteil schwerer und tödlicher Fälle. Die Daten zum Gesamtüberleben waren noch nicht ausgereift. Nach Einschätzung der Unternehmen könnte der Nutzen im bestehenden Behandlungsumfeld begrenzt sein; sie beraten über die nächsten Schritte.

Finanzielle Basis der Entwicklung

Bei den gestern veröffentlichten Quartalszahlen meldete BioNTech für das dritte Quartal 2026 einen IFRS-Nettogewinn von 184,5 Millionen Euro. Der Umsatz lag bei 1.289,2 Millionen Euro.

Den Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahresquartal führte das Unternehmen vor allem auf eine geringere Nachfrage nach COVID-19-Impfstoffen zurück. Zum 30. September bezifferte BioNTech seine Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Wertpapieranlagen auf 16,2 Milliarden Euro.

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