Der australische Bergbauriese BHP Group meldet für das erste Halbjahr 2025/26 (bis Ende Juni) deutlich gestiegene Gewinne. Unter dem Strich kletterte der bereinigte Konzerngewinn um 22 Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar. Verantwortlich für den Anstieg: vor allem die kräftig gestiegenen Kupferpreise.
Die Aktie reagierte prompt – in Sydney legten die Papiere zeitweise um über 7 Prozent zu. Auch in London gewannen sie 1,5 Prozent. Konzernchef Mike Henry sprach von einem „Meilenstein für BHP“ und führte das starke Ergebnis auf den jahrelangen strategischen Ausbau des Kupfergeschäfts zurück.
Kupfer steuert über die Hälfte zum Gewinn bei
Die Zahlen belegen die strategische Neuausrichtung des Konzerns eindrucksvoll: Das Kupfergeschäft trug im ersten Halbjahr mehr als die Hälfte zum operativen Gewinn bei. Das bereinigte EBITDA im Kupferbereich schnellte um 59 Prozent auf 8 Milliarden Dollar nach oben. Das Gesamtergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erreichte knapp 15,5 Milliarden Dollar.
Kupfer profitiert aktuell von der globalen Elektrifizierung und dem Ausbau erneuerbarer Energien. Die Preise für das Industriemetall sind in den vergangenen Monaten kräftig gestiegen und notieren derzeit bei 5,72 Dollar. BHP verfügt über vier vielversprechende Wachstumsprojekte in Chile, Argentinien, Arizona und Südaustralien – und ist damit gut positioniert, um von den langfristig prognostizierten höheren Kupferpreisen weiter zu profitieren.
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Eisenerz bleibt wichtig – trotz China-Herausforderungen
Das Eisenerzgeschäft, das nach wie vor fast die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmacht, steuerte Erträge von 7,5 Milliarden Dollar bei – ein Plus von vier Prozent. Allerdings führt BHP derzeit schwierige Verhandlungen mit dem staatlichen chinesischen Eisenerzkäufer. Die anhaltende Krise auf dem chinesischen Immobilienmarkt sorgt für Überkapazitäten bei Stahl, was die Preise unter Druck setzt.
Analysten von RBC Capital zeigten sich zufrieden mit den vorgelegten Zahlen. Das EBITDA lag leicht über den Erwartungen, ebenso der freie Cashflow. Positiv überraschte zudem die Ausschüttungsquote von 60 Prozent. BHP bestätigte den Ausblick für das laufende Jahr und hob die Prognose für die Kupfer-Produktion in der Escondida-Mine in Chile für 2027 an.
Die strategische Wette auf Kupfer geht für BHP offensichtlich auf. Während das Eisenerzgeschäft stabil läuft, treibt das rote Metall den Konzern zu neuen Gewinnhöhen.
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