Bharat Heavy Electricals (BHEL) sieht sich mit einer gerichtlichen Kontenpfändung konfrontiert. Während der Staatskonzern rechtliche Gegenmaßnahmen vorbereitet, sichert er sich gleichzeitig neue Großaufträge im Verteidigungs- und Energiesektor.
Am Freitag ordnete ein Handelsgericht in Visakhapatnam die Pfändung von 55,84 Crore Rupien (rund 6,2 Millionen Euro) auf einem Bankkonto des Unternehmens an. Auslöser ist ein Vollstreckungsantrag der Firma Indwell Construction im Zuge eines laufenden Rechtsstreits. BHEL informierte die Börsen gestern darüber, dass man den Gerichtsbeschluss derzeit detailliert prüfe. Das Management betonte, alle verfügbaren Rechtsmittel zu nutzen, um die Pfändung anzufechten und die Geschäftsinteressen zu wahren.
Neue Aufträge für Kampfjets
Trotz der juristischen Unruhe verzeichnete das Unternehmen gestern operative Fortschritte im Rüstungsbereich. Die Aeronautical Development Agency (ADA) beauftragte BHEL mit der Entwicklung kritischer Systeme für die indischen Kampfjet-Programme. Konkret geht es um Pumpmodule für Flüssigkühlungen, die im LCA Mk2 sowie im AMCA-Jet der fünften Generation zum Einsatz kommen.
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Wird die zunehmende Präsenz im Verteidigungssektor die Abhängigkeit vom klassischen Kraftwerksbau dauerhaft verringern? Diese Entwicklung folgt auf einen weiteren Erfolg am Dienstag: Die Steel Authority of India (SAIL) erteilte BHEL den Zuschlag für ein Kraftwerksprojekt in Burnpur. Das Auftragsvolumen liegt zwischen 1.200 und 1.500 Crore Rupien. Die Fertigstellung der Anlage ist innerhalb eines Zeitrahmens von 39 Monaten geplant.
Staat reduziert Beteiligung
Parallel zu den operativen Nachrichten änderte sich Mitte Februar die Aktionärsstruktur. Die indische Regierung schloss einen Anteilsverkauf (Offer for Sale) über fünf Prozent der Aktien ab. Damit reduzierte sich die staatliche Beteiligung an dem Industriekonzern von zuvor 63,17 % auf nun 58,17 %.
Das Unternehmen muss nun die rechtlichen Hürden in Andhra Pradesh nehmen, um den Zugriff auf die blockierten Mittel wiederzuerlangen. Operativ steht als nächster Meilenstein der Beginn der Designphase für das SAIL-Großprojekt an, die planmäßig im laufenden Quartal starten soll.
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