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B&G Foods Aktie: Konsolidierung nach Rally

Die B&G Foods-Aktie gibt nach einem Aufwärtsschub leicht nach. Analysten sehen trotz hoher Dividendenrendite und geplanter Schuldenreduzierung weiterhin Risiken durch negative Margen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie konsolidiert nach deutlichem Vortagsgewinn
  • Einheitliche Hold-Empfehlung von drei Analysten
  • Hohe Dividendenrendite bei negativer operativer Marge
  • Verkauf von Marken zur Schuldenreduzierung geplant

Nach einem deutlichen Aufwärtsschub am Vortag konsolidiert die B&G Foods-Aktie heute. Der Titel gab einen Teil der jüngsten Gewinne wieder ab, während Analysten weiterhin eine zurückhaltende Haltung empfehlen. Im Fokus stehen die hohe Dividendenrendite und die anhaltenden Schulden des Lebensmittelherstellers.

Am Donnerstag hatte die Aktie um 3,75 Prozent auf 4,15 US-Dollar zugelegt. In der heutigen Handelssitzung verlor sie etwa 2 Prozent und notierte bei 4,12 Dollar. Drei Wall-Street-Analysten bewerten die Aktie derzeit einheitlich mit „Hold“. Ihr durchschnittliches Kursziel liegt bei 4,67 Dollar, was ein Aufwärtspotenzial von rund 13 Prozent vom aktuellen Kurs bedeuten würde.

Strategische Verkäufe zur Schuldenreduzierung

Die Marktbewertung wird maßgeblich von den strukturellen Veränderungen im Unternehmen beeinflusst. B&G Foods befindet sich in der Endphase des Verkaufs seiner Green Giant- und Le Sieur-Gemüseproduktlinien in Kanada an Nortera Foods. Der Abschluss dieser Transaktion wird für das Ende des ersten Quartals 2026 erwartet. Mit dem Verkauf will das Unternehmen seinen Fokus auf Kernmarken schärfen und seine Schuldenlast reduzieren.

Das Netto-Verschuldungs-zu-EBITDA-Verhältnis liegt derzeit bei 6,88. Die Unternehmensführung strebt durch strategische Veräußerungen eine Senkung auf 4,5 bis 5,5 an. Im jüngsten Quartal beliefen sich die Nettoumsätze auf 439,3 Millionen Dollar, ein Rückgang von 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Preiserhöhungen und Kosteneinsparungen sollen den Rückgang der Absatzmengen teilweise ausgleichen.

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Hohe Dividende unter Beobachtung

Für einkommensorientierte Anleger bleibt die hohe Dividendenrendite von etwa 18 Prozent pro Jahr ein zentraler Anreiz. Eine Quartalsdividende von 0,19 Dollar je Aktie ist für den 26. Januar 2026 geplant. Die Nachhaltigkeit dieser Ausschüttung wird jedoch infrage gestellt, da die operative Marge der letzten zwölf Monate nach GAAP bei minus 10,2 Prozent liegt.

Technisch zeigte sich am Vortag eine Diskrepanz zwischen Kurs und Volumen: Während der Kurs stieg, fiel das Handelsvolumen um über 470.000 Aktien im Vergleich zu früheren aktiven Sitzungen. Der unmittelbare Kurshalt liegt nun bei 4,12 Dollar. Eine Unterschreitung könnte einen erneuten Test der Unterstützung bei 3,98 Dollar zur Folge haben. Die Ernennung von John Ozgopoyan zum Vertriebsvorstand am 5. Januar soll die Umsatzentwicklung der Kernmarken in einem anspruchsvollen Marktumfeld verbessern.

Die Kombination aus hoher Verschuldung und negativen Margen bleibt ein wesentlicher Bewertungshemm für die Aktie. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, inwieweit die Strategie der Portfolio-Konzentration und Schuldenreduzierung Früchte trägt.

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